Simuliertes Erdbeben in Weeze - ISAR übt für den Ernstfall

Einsatzgespräch von Isar-Kräften am Rande eines simulierten Erdbebengebiets.
Einsatzgespräch von Isar-Kräften am Rande eines simulierten Erdbebengebiets.
Foto: Olaf Fuhrmann
Die Hilfsorganisation ISAR aus Duisburg hat bei einer Übung mit Spürhunden Verschüttete gesucht und dann gerettet. Unser Videoteam war dabei.

Duisburg/Weeze. Das Erdbeben hat ein Trümmerfeld hinterlassen, Menschen sind unter meterhohem Gestein eingeschlossen. Konzentriert gehen die Rettungsspezialisten von ISAR Germany ihrer Arbeit nach: Sie üben auf dem ehemaligen Militärflughafen in Weeze den Ernstfall.

Das in Duisburg gegründete Rettungs-Team kann binnen weniger Stunden weltweit zur Hilfe eilen, um die Folgen von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen, Hungersnöten oder Epidemien zu bekämpfen.

Seit 2007 ist das Team von Isar Germany durch die Vereinten Nationen zertifiziert. Alle fünf Jahre müssen die Duisburger unter Beweis stellen, dass sie die hohen internationalen Anforderungen weiterhin erfüllen. Die nächste Prüfung steht 2017 an. Das Übungscamp am Wochenende diente der Vorbereitung.

Unser Videoteam hat die Ehrenamtler bei ihrem Training begleitet, die Kamera ging auch in ganz enge Schächte mit hinein, um zu den "Verschütteten" vorzudringen. (aka)