Duisburg

„Mit Feuerwerk beschossen und Flaschen beworfen“: Duisburger Feuerwehr richtet zu Silvester diesen traurigen Appell an alle Feiernden

Zu Silvester richtet die Feuerwehr in Duisburg einen Appell an die Feiernden. (Symbolbild)
Zu Silvester richtet die Feuerwehr in Duisburg einen Appell an die Feiernden. (Symbolbild)
Foto: Feuerwehr Mülheim

Duisburg. Der Jahreswechsel rückt näher, Silvester steht vor der Tür.

Für die Einsatzkräfte um Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei ist es die einsatzreichste Nacht des Jahres. Seit dem 28. Dezember gibt es wieder Feuerwerke in den Geschäften zu kaufen.

Duisburger Feuerwehr richtet Appell an Silvester-Feiernde

Doch genau das sorgt für viele Einsätze bei den Polizei und Feuerwehr. Doch immer häufiger werden die eigentlichen Helfer selbst zur Zielscheibe.

Davon berichtet auch die Freiwillige Feuerwehr Duisburg. „Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass gerade Einsatzkräfte mit Feuerwerk beschossen oder mit Flaschen beworfen wurden“, schreiben sie in einem Post auf Facebook.

„Habt Respekt“

Dabei erinnern sie, dass sie eigentlich nur helfen wollen - und das auch noch freiwillig. „Wir als Freiwillige Feuerwehr machen unsere Arbeit ehrenamtlich und verzichten darauf, ausgelassen zu feiern, um für die Bürger unserer Stadt da zu sein.“ Deshalb lautet ihr eindringlicher Appell: „Habt Respekt, wir wollen helfen.“

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Auch die Feuerwehr Mülheim findet deutliche Worte in Richtung Silvester-Chaoten: „Wir finden unseren Weg zur Einsatzstelle selbst. Wir sind nicht auf Böller und Leuchtraketen angewiesen, die auf Einsatzfahrzeuge oder schlimmer noch auf Einsatzkräfte abgefeuert werden.“ Solche Aktionen seien „unterste Schublade“ und „zeugen von absoluter Respektlosigkeit“, schreibt die Feuerwehr Mülheim. „Dafür haben wir null Verständnis.“

„Es würde uns freuen wenn auch wir das Silvesterfeuerwerk genießen können und nicht so oft ausrücken müssen“, hofft die Feuerwehr auf die Vernunft der Silvester-Feiernden.

„Die, die helfen wollen, werden angegriffen“

Insgesamt nimmt die Gewalt gegen Einsatzkräfte in den letzten Jahren zu, berichten die Betroffenen. Der Landesvorsitzende der Polizeigewerkschaft NRW (DPOLG), Erich Rettinghaus, bekräftigte: „Ob Sanitäter, Rettungskräfte oder Polizisten – die, die helfen wollen, werden angegriffen und das ohne Rücksicht auf Leib, Leben und Gesundheit“.

 
 

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