Sechs Jahre nach dem Sieg bei X-Factor: Was macht eigentlich David Pfeffer?

David Pfeffer war Polizist als er die zweite Staffel von X-Factor gewann.
David Pfeffer war Polizist als er die zweite Staffel von X-Factor gewann.
Foto: Thomas Böcker
  • David Pfeffer wuchs in Dorsten-Rhade auf
  • In Duisburg arbeitete er als Polizist
  • Vor sechs Jahren machte er bei X-Factor mit
  • David gewann die Casting-Show

Köln. David Pfeffer (34) gewann 2011 die zweite Staffel X-Factor. Der singende Polizist aus Duisburg begeisterte die Juroren Till Brönner, Sarah Connor und Das Bo.

Sechs Jahre nach seinem Sieg sprachen wir mit David über Musik, seinen erlernten Beruf und sein heutiges Leben.

DER WESTEN: Wie geht es dir, David?

David: Danke, es geht mir sehr gut. Ich habe gerade mein neues Album „Cinematic‟ fertig gestellt. Es erscheint am 31. März. Es hat fast drei Jahre gedauert, eine sehr intensive Zeit. Aber dafür habe ich auch viel Neues ausprobiert. Zum ersten Mal gibt es einen kleinen Film zu meinem neuen Album, mit angespielten Titeln. Den Film habe ich mit Bekannten und Freunden gedreht. Ein aufwendiges Stück, aber eine sehr spannende Erfahrung einen eigenen Film zu machen.

Das heißt, du singst noch immer und bist nicht mehr in deinen Beruf als Polizist zurück gegangen? Vermisst du den Job nicht?

Den Job als Polizist vermisse ich tatsächlich nicht. Der Beruf hat mich sehr schnell wachsen und reifen lassen. Das war eine gute Lebenserfahrung, aber es ist ein Lebensabschnitt.

Zuckt es denn nicht mal, wenn du irgendwo einen Unfall siehst?

(David lacht) Nein, tatsächlich nicht. Ich bin Musiker mit Leidenschaft. Mit der Polizei habe ich abgeschlossen.

Du wohnst auch nicht mehr in Duisburg. Warum bist du nach Köln gezogen?

In Duisburg habe ich bei der Polizei gearbeitet. Als Musiker war Köln aber einfach besser. Mein Plattenverlag, das Tonstudio und die Musiker wohnen hier. Ein Jahr nach X-Factor bin ich dann nach Köln gezogen. Ich hatte auch die Möglichkeit nach Berlin zu gehen, aber das war mir dann doch zu weit weg. Der Bezug zum Ruhrgebiet ist einfach noch da. Meine Familie und meine Freunde leben hier und hier fühle ich mich wohl.

Würdest du jungen Menschen raten in einer Casting-Show mitzumachen?

Ich habe keine schlechten Gefühle, wenn ich an die Show zurück denke und ich würde auch niemandem davon abraten. Es war eine gute Erfahrung.

Kannst du denn jetzt von der Musik leben?

Ja, das kann ich (lacht). Als Künstler weiß man, dass man auch mal schwierigere Phasen hat. Es ist ein hartes Geschäft. Wir werden nicht Millionäre. Das wusste ich vorher. Aber ich bringe jetzt innerhalb von sechs Jahren mein drittes Album raus. Es war sehr viel Arbeit und am Ende war es schwierig loszulassen und zu sagen, dass es fertig ist.

Wie würdest du deinen Musikstil beschreiben?

Oh, mein Stil hat sich immer gwandelt. Am Anfang war er stark vom Grunge beeinflusst. Später kamen dann Hip Hop und R'n'B dazu. Aber auch Indie hat meinen Stil beeinflusst. Ich würde sagen es ist mittlerweile moderner Pop.

Du gehst in diesem Jahr im April auf Tour, aber Duisburg fehlt. Warum ist das so?

Wir spielen ja in Essen, Münster und Köln. Essen ist da doch eine gute Alternative und liegt zentraler. Ich hoffe einfach, dass die Duisburger sich in die S1 setzen und nach Essen fahren, das ist doch nicht weit.

David hat für sein neues Album einen Kurzfilm gedreht

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