Moers

Schuss-Hagel in Moerser Wohngebiet: Bordellbesitzer war das Ziel – führen die Spuren ins Rockermilieu?

Einige Schüsse auf das Haus in Moers-Repelen schlugen in das Fenster ein.
Einige Schüsse auf das Haus in Moers-Repelen schlugen in das Fenster ein.
Foto: Imago (Symbolbild)

Moers. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hatten Schüsse auf ein Haus in Moers-Repelen die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt (hier die Einzelheiten).

Vieles deutet daraufhin, dass die Schüsse einem Duisburger Bordellbesitzer als Warnung galten.

Der Mann (35), der laut der „Rheinischen Post“ Verbindungen ins Rockermilieu haben soll, gab an, dass Unbekannte gegen 0.50 Uhr auf sein Haus schossen. Einige der Schüsse sollen die Fensterscheibe des Hauses durchschlagen haben.

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Videoüberwachung, teure Autos und zwei Hunde

Anwohner berichten, dass gegen Abend Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen vor dem Wohnhaus vorfuhren. Eine Nachbarin erzählt von schweren Motorrädern, die auf der Gongstraße patrouillierten.

Der 35-Jährige, der ein Bordell an der Vulkanstraße in Duisburg besitzen soll, lässt sein Anwesen von Kameras überwachen. Auf dem Hof stehen teure Autos, zwei Hunde sollen für Sicherheit sorgen.

Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von einem versuchten Tötungsdelikt aus und hat eine Mordkommission eingerichtet. Hinweise nimmt die Polizei Duisburg unter der Telefonnummer 0203 280 0 entgegen.

(mb)

 
 

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