Schulministerin beim Kolleg-Geburtstag in Duisburg

Rhythmisch begann am Freitag die Feierstunde zum 50. Geburtstag des  Gertrud-Bäumer-Berufkollegs in der Aula an der Klöcknerstraße in Neudorf.
Rhythmisch begann am Freitag die Feierstunde zum 50. Geburtstag des Gertrud-Bäumer-Berufkollegs in der Aula an der Klöcknerstraße in Neudorf.
Foto: Funke Foto Services
Als „leistungsstark, vielfältig und gerecht“ lobt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann das Gertrud-Bäumer Berufskolleg. Sie war am Freitag Gast der Feier zum 50. Geburtstag der Schule.

Duisburg.. „Gertrud, still lifty at fifty“, reimte Sylvia Löhrmann am Freitag in ihrem Grußwort im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg. Der NRW-Schulministerin und weiteren zahlreichen Gästen präsentierten sich das Neudorfer Kolleg als quicklebendige Schule – im Foyer hatten die 140 Lehrer und 2000 Schüler eine bunte Leistungsschau der 28 verschiedenen Bildungsgänge vorbereitet. Das üppige Buffet für die Gäste hatte der Bereich „Ernährung und Haushaltsorganisation“ vorbereitet – als Schule für Hauswirtschaft war das GBBK vor 50 Jahren gegründet worden.

Ob’s die engagierte Frauenrechtlicherin Gertrud Bäumer gefreut hätte, dass eine Schule mit diesem Schwerpunkt nach ihr benannt wurde, sei dahingestellt, an der Entwicklung hätte sie sicher ihre Freude.

Lob für Integrationsleistung

„Leistungsstark, vielfältig und gerecht“, beschrieb die Ministerin das GBKK und verband ihr Lob mit einer Aufforderung: „Bleiben Sie eine Schule der Zukunft.“ Die Bereitschaft des Kollegiums für neue Entwicklungen lobte Oberbürgermeister Sören Link. „Wenn man neugierig und offen ist, dann prägt das eine Schule.“ Link nannte das Kolleg-Modell und die „selbstständige Schule“ als Beispiele: „Wenn es etwas zu bewältigen gab, war Gertrud dabei.“ In enger Kooperation mit der Wirtschaft sei das GBBK eine „Schule in und für Duisburg.“ Über die Anerkennung freute sich neben Schulleiterin Ruth Gesing und ihrem Team auch Roland Katzy – er prägte von 1987 bis 2008 als Schulleiter die Entwicklung zum Berufskolleg.

Die Integrationsleistung würdigte Thomas Hartmann (Schulaufsicht Bezirksregierung). Er verwies auf Schüler aus 41 Nationen am Kolleg. „Immer is was, weil sonst wär’ ja nix“, heißt das aktuelle Programm von Kai Magnus Sting. „Könnte unser Motto sein“, befand Kollegiumssprecher Christian Strunk, der die Feier moderierte und den Auftritt des Kaberettisten ankündigte. Kai Magnus Sting kam gern. „Hier war früher die Bezirksbibliothek Neudorf, in der ich als Kind meine ersten Bücher ausgeliehen habe.“

Die Zukunft der Bildung liegt auch den Schülern am Herzen: Den Erlös aus dem Verkauf ihrer Produkte spenden sie an die Bildungslotsen, die sich um Zuwandererkinder kümmern.

 
 

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