Schüler sind neugierig

Annika (15) arbeitet ehrenamtlich in einem Altenheim und will später Altenpflegerin werden. „Wenn man mit älteren Leuten über die Zeit spricht, dann kommen oft Tränen, weil sie lange nicht darüber sprechen konnten“, weiß sie. Laura (17) fand vor allem interessant, wie früher die Schule funktionierte. In ihrem Jugendwohnheim leben derzeit auch Jugendliche, die Asylbewerber sind und fliehen mussten. „Der ist so alt wie ich, hat aber das Dreifache an Erfahrung. Das ist krass.“

Samet (17) und seine Eltern sind in Duisburg aufgewachsen. Sein Großvater gehörte zu den ersten türkischen Gastarbeitern, die bei Thyssen anheuerten. „Meine Großeltern haben so gut wie gar nichts über Geschichte erzählt. Ich fand das sehr interessant zu hören“, erklärt er. Für Lehrerin Sabine Wiese ein wichtiger Hinweis, noch einmal selbst über den Geschichtsunterricht nachzudenken. Viele Schüler mit Migrationshintergrund finden schwieriger einen Bezug zur deutschen Geschichte.

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