Duisburg

Miese Schlüsseldienst-Masche: Duisburger sperrt sich aus – und soll dann diese Wahnsinnssumme zahlen

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Duisburg. Welche dreisten Preise Schlüsseldienste von ihren Kunden teils verlangen, ist hinlänglich bekannt. Nun haben sich bei der Polizei Duisburg innerhalb kürzester Zeit gleich zwei Opfer von Betrugsfällen gemeldet.

Ein 57-jähriger Duisburger hatte sich am 24. Oktober ausgesperrt. Er rief die Handwerker. Diese versuchten zwischen 17 und 17.30 Uhr die lediglich zugezogene Türe zunächst ohne Beschädigung zu öffnen. Als ihnen dies nicht gelang, wechselten sie den Schließzylinder aus.

Als die Männer ihm die Rechnung für eine halbe Arbeitsstunde inklusive der Anfahrt präsentierten, staunte der Duisburger nicht schlecht. Er zahlte dennoch den Rechnungsbetrag von 1549 Euro und erstattete erst nachdem der Schlüsseldienst weg war eine Strafanzeige wegen Wucher.

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Schlüsseldienst öffnet Tür mit aufgeschnittener Cola-Flasche

Ähnlich erging es einen Tag später einer 39-Jährigen. Ihr hatte der dubiose Schlüsseldienst angeboten, die Tür für 100 Euro zu öffnen. Der Mitarbeiter, der gegen 19 Uhr an der Wohnanschrift erschien, öffnete die Tür mittels aufgeschnittener Cola-Flasche und verlangte, entgegen der telefonischen Vorabsprache, einen Betrag von rund 800 Euro.

Die eingeschüchterte Frau zahlte den Betrag und erstatte erst später, wieder wegen Wuchers, Anzeige.

+++ Branchenverband warnt vor dubioser Schlüsseldienst-Werbung +++

Polizei warnt vor dubiosen Schlüsseldiensten

Die Polizei warnt ausdrücklich vor solchen Betrugsmaschen. Die Tipps: Nach dem Preis fragen, andere Anbieter fragen, nicht unter Druck setzen lassen und notfalls die Polizei rufen.

Zuletzt standen zwei Geschäftsführer der Deutschen Schlüsseldienstzentrale (DSZ) in Kleve vor Gericht. Sie sollen teils Rechnung von 3000 Euro verlangt haben (hier mehr lesen).

 
 

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