„Sauftour“ der Jungen Union soll Nachspiel haben

Nach Berlin ging die Fahrt der Jungen Union.  AFP PHOTO / DAVID GANNON
Nach Berlin ging die Fahrt der Jungen Union. AFP PHOTO / DAVID GANNON
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Duisburg.. Saufen statt Bildung: Das soll bei einer Berlin-Fahrt der Jungen Union (JU) nach Aussage von zwei Mitreisenden auf dem Programm gestanden haben. Die Vorwürfe sollen auf einer außerordentlichen Kreisversammlung besprochen werden.

Die Bildungsfahrt der Jungen Union nach Berlin, die nach NRZ-Informationen zu einer „Sauftour“ ausgeartet sein soll (wir berichteten), möchten einige Mitglieder nun auf einer außerordentlichen Kreisversammlung zum Thema machen.

Sie haben beim JU-Kreisvorsitzenden Jörg Brotzki einen entsprechenden Antrag gestellt und auch gleich eine Tagesordnung vorgeschlagen. Darin fordern sie diverse Stellungnahmen des Kreisvorstandes und seines Vorsitzenden, um, wie sie selbst sagen, die im Raum stehenden Vorwürfe „transparent, vollständig und intern - im Kreise der Jungen Union - aufzuklären“.

Trunkenheit und Vandalismus

Thematisieren wollen sie unter anderem „Trunkenheit am Steuer während der bildungspolitischen Fahrt nach Berlin“, „Vandalismus im Hotel“ und „Unterdrucksetzung der mitgereisten Teilnehmerinnen durch Jörg Brotzki“. Auch die Kostenerstattung der Bahntickets, die sich die beiden mitreisenden jungen Frauen gekauft hatten, um unversehrt wieder nach Duisburg zu kommen, soll erörtert werden.

Wie berichtet, hatten sich zwei Teilnehmerinnen massiv über ausgefallene Programmpunkte, permanente Trunkenheit und Randale im Hotel während der bildungspolitischen Fahrt beschwert.

 
 

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