Rund 5000 Duisburger Stahlarbeiter demonstrieren in Brüssel

16.000 Stahlarbeiter demonstrierten im April beim nationalen Stahlaktionstag in Duisburg-Bruckhausen.
16.000 Stahlarbeiter demonstrierten im April beim nationalen Stahlaktionstag in Duisburg-Bruckhausen.
Foto: Stephan Eickershoff, FUNKE Foto Services
  • Bis zu 5000 Duisburger Stahlarbeiter reisen zum Aktionstag am 9. November in Brüssel
  • Sie fordern faire politische Rahmenbedingungen für die europäische Stahlindustrie
  • Gemeinsame Aktion mit Stahlarbeiter aus den anderen europäischen Ländern

Duisburg. Bis zu 5000 Stahlarbeiter aus allen Duisburger Stahlbetrieben werden sich am 9. November auf den Weg nach Brüssel machen und zusammen mit Kollegen aus den anderen europäischen Stahl-Standorten für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

Bei der IG Metall laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Stahlaktionstag, nachdem die Gewerkschaft im April 16 000 Teilnehmer zur ersten Großdemonstration vor der Thyssen-Krupp-Hauptverwaltung in Bruckhausen auf die Beine gebracht hatte.

Die Kernforderung ist nach wie vor die selbe: „Gerechte regulative Rahmenbedingungen“, sagt Dieter Lieske, 1. Bevollmächtigter der Duisburger IG Metall, müssten in Europa geschaffen werden. Beispielsweise beim Handel mit Zertifikaten für den CO2-Ausstoß. Es könne nicht sein, dass die deutschen Stahlwerke als die im weltweiten Vergleich saubersten noch mit zusätzlich Kosten belastet würden.

„Wir gehen in die Vollen“, kündigte Lieske für die Groß-Demonstration in der europäischen Hauptstadt an. Hauptredner wird dort Jörg Hofmann sein, der Bundesvorsitzende der IG Metall.

 
 

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