Rückendeckung für Loveparade-Einsatzleiter der Polizei

Polizisten schirmen den Ort der Loveparade-Katastrophe nach der Massenpanik am 24. Juli 2010 in Duisburg ab. Foto: Stephan Eickershoff
Polizisten schirmen den Ort der Loveparade-Katastrophe nach der Massenpanik am 24. Juli 2010 in Duisburg ab. Foto: Stephan Eickershoff
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Die Loveparade und gewalttätige Übergriffe auf Polizeibeamte beschäftigten den Duisburger Kreisverband der Deutschen Polizeigewerkschaft bei seiner Jahreshauptversammlung.

Der wiedergewählte Vorsitzende Wolfgang Orscheschek erklärte in Bezug auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Einsatzleiter der Polizei bei der Loveparade, Kuno Simon: „Ich kann einem Kapitän nicht ein fehlerhaft konstruiertes Schiff/Sicherheitskonzept der Stadt an die Hand geben und erwarten, dass er es unbeschadet durch einen Sturm führen wird.“

Thematisiert wurden auch die aktuellen Gewaltausbrüche gegen Polizeibeamte. Der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus betonte: „Auch wir haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit, auf Leben, Gesundheit und vor allem das Recht, unverletzt aus einem Einsatz herauszukommen. Fassungslos macht uns das gegenwärtige Urteil nach tödlichen Schüssen auf einen Polizeibeamten im Rockermilieu, das mit einem Freispruch endete. Der Staat muss endlich seine Polizei schützen.“

 
 

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