Rot-Rot-Grün stellt Ultimatum für das Factory Outlet

Schöne Pläne, unsichere Planung: das Factory Outlet, das in Hamborn eigentlich entstehen soll.
Schöne Pläne, unsichere Planung: das Factory Outlet, das in Hamborn eigentlich entstehen soll.
Foto: Douvil
Die Entscheidung um die Zukunft des Factory Outlet in Hamborn spitzt sich zu: Das rot-rot-grüne Ratsbündnis fordert jetzt von Projektentwickler Sevenheck endgültig Klarheit, ob die Douvil GmbH das Millionen-Projekt der neuen Einkaufswelt am alten Hallenbad stemmt und realisiert.

Duisburg. Die Entscheidung um die Zukunft des Factory Outlet in Hamborn spitzt sich zu: Das rot-rot-grüne Ratsbündnis fordert jetzt von Projektentwickler Sevenheck endgültig Klarheit, ob die Douvil GmbH das Millionen-Projekt der neuen Einkaufswelt am alten Hallenbad stemmt und realisiert. Schon jetzt soll die Stadtverwaltung, so fordern SPD, Linke und Grüne am Montag im Rat, bis zum Februar mögliche Alternativplanungen erarbeiten.

Im Herbst hatte die Stadt Sevenheck Fristen gesetzt, sich zu erklären, nachdem die Planungen wieder einmal stockten und Haftandrohungen wegen anderer Schulden gegen Sevenheck bekannt geworden waren. Jetzt legt die Politik eine Schüppe bei der Baustelle, die längt keine ist, drauf. „Der aktuelle Stand der Umsetzung ist nicht mehr akzeptabel. Es fehlen verbindliche Erklärungen zur weiteren Durchführung und zur Zeitschiene“, machen die planungspolitischen Sprecher Herbert Eickmanns (SPD), Hermann Dierkes (Linke) und Claudia Leiße (Grüne) deutlich.

Stadtverwaltung soll Alternativen aufzeigen

Der Projektentwickler soll dieser Aufforderung „unverzüglich“ nachkommen und „überzeugend“ nachweisen“, dass die weitere Finanzierung des Vorhabens sichergestellt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung möglich ist.

Darüber hinaus soll die Stadtverwaltung bis zur Ratssitzung im Februar mögliche Alternativen zur jetzigen Situation aufzeigen und zur Entscheidung vorlegen. „Wir wollen, dass es an dieser Stelle in Hamborn weitergeht“, betont Rot-Rot-Grün. Im Februar wollen SPD, Grüne und Linke dann Klarheit über die Zukunft des Areals haben und entsprechende Entscheidungen treffen können. Erst am Vortag hatten die Bündnisgrünen zugleich Kritik an dem Groß-Projekt geäußert.

 
 

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