Roland Wardeski malt seine Heimat Duisburg

Thomas Richter
Maler Roland Wardeski hat sich auf Duisburger Motive spezialisiert. Im Hotel Duisburger Hof sind in einer Dauerausstellung einige seiner Arbeiten zu sehen.
Maler Roland Wardeski hat sich auf Duisburger Motive spezialisiert. Im Hotel Duisburger Hof sind in einer Dauerausstellung einige seiner Arbeiten zu sehen.
Foto: WAZ FotoPool
Der Duisserner Roland Wardeski verdient die Bezeichnung Heimatmaler, denn viele seiner Ölgemälde und Drucke zeigen Duisburger Motive.

Duisburg. Die Friedrich-Ebert-Brücke, die Ruhrort und Homberg verbindet, erstrahlt bei Nacht im grellen Schein der Straßenlaternen. Sie wirkt auf der Leinwand derart plastisch, dass es sich fast um eine Fotografie handeln könnte. Tatsächlich ist es aber eines von insgesamt 16 Ölgemälden, die allesamt Duisburger Motive zeigen und von Roland Wardeski erschaffen wurden. Der verdient sich damit zu Recht die Bezeichnung „Heimatmaler“.

Als Treffpunkt hat sich der 51-jährige Mann aus Duissern das Hotel Duisburger Hof ausgesucht. Nicht, weil er großen Wert auf ein gediegenes Umfeld fürs Interview legt, sondern weil das Hotel eine Dauer-Ausstellung mit den sehenswertesten Werken des Künstlers zeigt. Wobei sich Wardeski mit diesem Begriff „Künstler“ ein wenig schwer tut. „Ich male nie etwas aus dem Kopf. Das kann ich gar nicht. Ich benötige immer eine Vorlage, die ich dann übertrage. Meistens sind das Fotos“, erklärt er seine bevorzugte Technik.

Radtour zur Inspiration

Besagte Fotos macht er auf seinen Touren durchs Ruhrgebiet. „Ich liebe meine Heimat, bin viel mit dem Rad unterwegs. Und wenn ich ein spannendes Motiv entdecke, drücke ich den Auslöser“, erzählt der Hobby-Maler, der in seinem Berufsalltag als Industriemechaniker bei einem Hersteller für Messtechnik in Wanheimerort beschäftigt ist. Das Malen erledigt er in seiner Freizeit. Rund 50 bis 200 Stunden Arbeit stecken in jedem der nunmehr 200 Öl-auf-Leinwand-Bilder. 38 zeigen Ruhrgebiets-Motive, davon 16 Ansichten aus Duisburg.