Rechte aus Dortmund fahren zur Dügida-Demo in Düsseldorf

Nur rund 100 Pegida-Anhänger kamen zur Demonstration nach Duisburg.
Nur rund 100 Pegida-Anhänger kamen zur Demonstration nach Duisburg.
Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
Statt in Duisburg laufen Neo-Nazis aus Dortmund in Düsseldorf auf. In Duisburg stehen 100 Pegida-Aktivisten 300 Gegendemonstranten gegenüber.

Duisburg.. In Duisburg ist die Pegida-Demonstration sowie die beiden Gegen-Veranstaltungen schon wieder vorbei. Seit 16 Uhr hatte die Polizei wie schon in den Vorwochen den Bereich um den Bahnhof großräumig abgesperrt.

Seit 18 Uhr hatten sich rund 100 Pegida-Anhänger wie üblich am Fernbusbahnhof versammelt. Veranstalter Marco Carta-Probach hatte sich zuvor geweigert, trotz vieler Beschwerden der ansässigen Geschäftsleute die Pegida-Demo an einen anderen Ort zu verlegen. Nach öffentlichen Kundgebungen ist der Trupp ohne Zwischenfälle den ebenfalls schon gewohnten Weg angetreten, über die Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße, Friedrich-Wilhelm-Straße und den Bahnhofsvorplatz.

Nazis fahren nach Düsseldorf weiter

In der vergangenen Woche hatte Pegida ausdrücklich Mitglieder der Dortmunder Neo-Nazi-Partei "Die Rechte" rund um Michael Brück ausgeladen. Dem sind die Rechten gefolgt: Statt den Zug in Duisburg zu verlassen, sind sie bis Düsseldorf gefahren. Die Düsseldorfer Polizei spricht von 25 bis 30 Personen aus dem rechten Umfeld, die sich dort den Pegida-Demonstranten angeschlossen haben. Insgesamt liege die Zahl in Düsseldorf bisher dennoch deutlich unter 100 Teilnehmern. Im Bereich der Innenstadt warten mehrere hundert Gegendemonstranten auf den Pegida-Marsch.

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