Duisburg

Rauchentwicklung: Phosphorgranate in Duisburg entdeckt

In Duisburg haben Bauarbeiter eine alte Phosphorgranate entdeckt. (Symbolbild)
In Duisburg haben Bauarbeiter eine alte Phosphorgranate entdeckt. (Symbolbild)
Foto: dpa
  • Phosphorgranatenfund in Duisburg: Feuerwehr deckt Granate zunächst mit Sand ab
  • 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz
  • Bombe konnte vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden

Duisburg. Bauarbeiter bemerkten zuerst Rauch - dann riefen sie die Feuerwehr. Was sie zunächst sicher nicht ahnten: Grund für den Rauch war eine alte Phosphorgranate.

Die Feuerwehr traf gegen 9.40 Uhr am Einsatzort an der Gartsträucherstraße in Duisburg-Meiderich ein.

Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden die beschädigte Phosphorgranate, die zuvor bei Baggerarbeiten ausgegraben worden war.

Feuerwehr deckt Granate zunächst mit Sand ab

Phosphor reagiert mit Luft, deshalb fing die Granate an zu qualmen. Die Feuerwehrleute deckten die Granate mit Sand ab.

In einem Umkreis von etwa 100 Metern wurde die Einsatzstelle abgesperrt. An den Radius grenzen eine Schule sowie ein Kindergarten an, alle Personen wurden angewiesen, in den Gebäuden zu bleiben.

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40 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz

40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwachen Hamborn und Homberg sowie der Freiwilligen Feuerwehr Laar/Meiderich waren im Einsatz, teilt die Stadt Duisburg mit.

Die Bauarbeiter wurden vom Rettungsdienst untersucht, verletzt wurde zum Glück niemand durch den Rauch.

Kampfmittelräumdienst entschärft Bombe - Einsatz beendet

Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe am Vormittag ohne weitere Zwischenfälle entschärft.

Um 11.15 Uhr wurde der Einsatz beendet. (pen/mj)

 
 

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