Radfahrer stirbt nach Kollision mit 40-Tonner in Duisburg

Die Polizei in Duisburg war im Einsatz, nachdem ein Lkw einen Radfahrer angefahren und tödlich verletzt hatte.
Die Polizei in Duisburg war im Einsatz, nachdem ein Lkw einen Radfahrer angefahren und tödlich verletzt hatte.
Foto: imago stock&people
Bei einem Unfall in Duisburg ist ein Radfahrer ums Leben gekommen. Der Fahrer eines 40-Tonners hatte den Mann offenbar zunächst angefahren und dann - ohne es zu bemerken - eine weite Strecke mitgeschleift. Der Radfahrer starb an seinen schweren Verletzungen.

Duisburg. Ein 58 Jahre alter Radfahrer ist am Donnerstagnachmittag in Duisburg von einem Lastwagen überrollt und getötet worden. Der Unfall geschah um 16.25 Uhr im Hafengebiet auf der Alten Ruhrorter Straße am Containerterminal.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte der 40-Tonner den Mann am Straßenrand erfasst und etwa 70 Meter mitgeschleift - offenbar ohne dass der 28 Jahre alte Fahrer zunächst etwas davon bemerkte. Als er dann rechts abbiegen wollte, überfuhr er den 58-Jährigen. Der Mann starb an seinem schweren Verletzungen.

Drei schwere Unfälle innerhalb von 30 Minuten

Kurz zuvor hatte es in Duisburg an anderer Stelle bereits zwei weitere schwere Unfälle gegeben. Auf dem Ruhrdeich in Höhe Max-Peters-Straße in Kaßlerfeld war gegen 16 Uhr eine 55-jährige Radfahrerin schwer verletzt worden. Die Frau hatte zunächst auf der Querungshilfe in der Straßenmitte gewartet und war plötzlich losgefahren ohne auf den Verkehr zu achten.

Sie stieß mit dem Wagen einer 47-jährigen Autofahrerin zusammen, die auf dem Ruhrdeich in Richtung Mülheim unterwegs war und nicht mehr bremsen konnte. Die Radfahrerin aus Oberhausen kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus, wo sie stationär bleiben musste.

Zur gleichen Zeit stürzte ein 63-jähriger Motorradfahrer auf der Straße Am Nordhafen und verletzte sich schwer. Der Duisburger war in Richtung Meiderich unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über seine Honda verlor und beim Bremsen von der Maschine geschleudert wurde. Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Auch der 63-Jährige kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, wo er stationär bleiben musste. (tap/mawo/dpa)

 
 

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