Prinzessin Benedikte würdigt Per Kirkeby

Anne Horstmeier
Prinzessin Benedikte von Dänemark (Mitte), rechts neben ihr der Künstler Per Kirkeby.
Prinzessin Benedikte von Dänemark (Mitte), rechts neben ihr der Künstler Per Kirkeby.
Foto: WAZFotoPool
Prinzessin Benedikte von Dänemark hat die Ausstellung "Per Kirkeby - Maler, Forscher, Bildhauer, Poet" im Museum Küppersmühle eröffnet. Bei ihrem Besuch betonte sie die wichtige kulturelle Verbundenheit der Nachbarländer Dänemark und Deutschland.

Duisburg. Das Blitzlichtgewitter ist beachtlich, sogar ein perfekt vorgetragener Handkuss ist zu bewundern – aber wann ist auch schon mal eine königliche Hoheit zu Gast in Duisburg?

Prinzessin Benedikte von Dänemark hat am Donnerstag Abend die Ausstellung „Per Kirkeby – Maler, Forscher, Bildhauer, Poet“ im Museum Küppersmühle eröffnet. Die jüngere Schwester von Königin Margarete erscheint in einem grauen Kostüm und mit Perlenschmuck. Zweifellos eine elegante, zurückhaltende Erscheinung. Sie spricht als letzte im Reigen der Redner am Eröffnungsabend – vor sehr gut besuchtem Haus, die Sitzplätze reichen längst nicht aus.

"Wichtigster dänischer Künstler der Gegenwart"

In nahezu perfektem Deutsch beschreibt die Prinzessin Kirkeby als einen der einflussreichsten dänischen Künstlerpersönlichkeiten, betont die Jahrhunderte langen kulturellen Verbindung zwischen den Nachbarländern Dänemark und Deutschland.

In dieser Tradition habe Kirkeby an der Kunstakademie Karlsruhe und an der Frankfurter Städelschule unterrichtet und viele junge dänische Künstler angezogen. In Europa sei auch „ein Binnenmarkt für Kultur entstanden“, so die Kunstfreundin und -kennerin, bevor sie dem Museum viele Besucher wünscht.

Museumschef Walter Smerling hatte Kirkeby zuvor als „den wichtigsten dänischen Künstlers der Gegenwart“ begrüßt. Die Ausstellung bleibt bis zum 28. Mai.