Polizei weist Kritik von Fortuna Düsseldorf zurück

Aus Düsseldorf gibt es ein „Nachspiel“ nach der Derby-Niederlage der Fortuna und der Fan-Randale vor und nach dem Spiel am Freitag, bei dem es zu massiven Polizeieinsätzen kam. Am Gäste-Einlass hatte die Polizei Freitagabend 500 Fortuna-Fans an der Kontrolle durchlassen müssen, um Schlimmeres zu verhindern. Bei der Abreise musste sogar am Bahnhof Schlenk wie berichtet der Wasserwerfer zum Einsatz kommen.

Fortuna-Vorstand äußert sich

Der Düsseldorfer Verein kritisiert nun, dass die Duisburger Polizei die Fans vorab nicht ausreichend informiert habe. Deshalb sei es bei der Einlasskontrolle „zu einer Panik unter den Fortuna-Fans“ gekommen. Die Polizei habe dann nicht deeskalierend gewirkt, sondern die Situation etwa durch den Einsatz von Pfefferspray verschärft. Der Fortuna-Vorstandsvorsitzende Robert Schäfer erklärte: „Wir müssen festhalten, dass das unabgestimmte Konzept der Polizei fehlschlagen ist, viele Fortuna-Fans deshalb unverschuldet zu Schaden gekommen sind“. Außerdem wirft Schäfer der Polizei „einseitige Berichte über die Abläufe“ vor.

Kritik, die Polizeisprecher Ramon van der Maat nach dem Einsatz von 800 Beamten am Freitag zurückweist. Mit Fan-Briefen habe die Polizei im Vorfeld über An- und Abreise sowie die Einlasskontrollen informiert. Bei der Einlasskontrolle hätten Fangruppen immer wieder versucht durchzubrechen. Trotz Lautsprecherdurchsagen. Für Duisburgs Polizei eine gezielte Aktion von Fangruppen. Nur um mehr Verletzte zu verhindern, habe die Polizei die Gitter-Vorsperre an der Bertaallee öffnen müssen. „Das war unsere Sollbruchstelle. Der Druck war massiv“, so van der Maat. Dies habe sich aber vor dem Stadion abgespielt. Vorwürfen, das Einlass-Konzept und das Polizeiverhalten habe zu gefährlichen Paniksituationen am Eingangstunnel geführt, widerspricht van der Maat.

 
 

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