Polizei in Duisburg stoppt Auto mit kompletter Couchgarnitur an Bord

Sitzt, passt, hat Luft: Bei der Beladung seines Renault ist ein Autofahrer eher unkonventionelle Wege gegangen.
Sitzt, passt, hat Luft: Bei der Beladung seines Renault ist ein Autofahrer eher unkonventionelle Wege gegangen.
Foto: Polizei Duisburg
Eine komplette Couchgarnitur hatte ein Autofahrer in Duisburg in und auf seinen Wagen geladen. Die Polizei setzte der Fahrt ein Ende.

Duisburg. Wozu braucht man Lieferwagen, wenn es doch auch Limousinen gibt mit umklappbarer Rückbank? Und großer Heckklappe? Und Autofahrer, die von der Kunst des Improvisierens etwas verstehen: In Duisburg führte das jetzt zu einem kurioses Transport - und einem reichlich gefährlichen, wie die Duisburger Polizei am Montag berichtete.

Im Duisburger Stadtteil Fahrn auf der Aldenrader Straße stieß eine Polizeistreife am vergangenen Freitag gegen 13.30 Uhr auf ein derart voll beladenes Auto, dass sie die Fahrt kurzum stoppte. Und zwar auf Dauer. Grund: In dem Renault Laguna älteren Baujahrs steckte eine komplette Couchgarnitur - unter Ausnutzung sämtlicher vorhandener Flächen.

Wohnzimmersessel mit einem Strick auf das Autodach gebunden

Die Couch ragte, eingeklemmt zwischen Dach und Stoßfänger, in kühner Weise unter der geöffneten Heckklappe aus dem Kofferraum heraus. Einer der zwei Sessel lag auf der Couch-Sitzfläche, gehalten wohl nur durch den Druck der Heckklappe. Der andere Sessel war mit einem groberen Strick über dem Fahrer- und Beifahrersitz auf das Dach gebunden. Den Beamten gegenüber gab der 23-jährige Fahrer an, er habe mit dem Transport bei einem Umzug helfen wollen.

Von "Ladungssicherheit" konnte da keine Rede sein, befand die Polizei. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Und er muss mit Post rechnen: eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit wegen der ungesicherten Ladung. Die Strafe dafür liegt bei 80 Euro und einem Punkt in der Verkehrssünderkartei.

 
 

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