Platanen am Hauptbahnhof Duisburg müssen nicht für Neubau gefällt werden

Bei Multi Development ist man nicht glücklich darüber, dass die Stadt Duisburg damit argumentiert, die Plantanen am Hauptbahnhof müssten wegen des Neubaus gefällt werden. Dem sei nicht so.
Bei Multi Development ist man nicht glücklich darüber, dass die Stadt Duisburg damit argumentiert, die Plantanen am Hauptbahnhof müssten wegen des Neubaus gefällt werden. Dem sei nicht so.
Foto: WAZ FotoPool
Mehrere Tausend Protestunterschriften haben Umweltschützer gesammelt, um die Platanen an der Mercatorstraße zu erhalten. Diese sollen angeblich für den Neubau der MD-Hauptverwaltung gefällt werden. Dem widerspricht das Unternehmen: Für den Bau müsse kein einziger Baum weichen.

Duisburg,. Die Allee der 32 Platanen in der Stadtmitte, entlang der Mercatorstraße am Hauptbahnhof, muss nicht auf Bitte und Wunsch des Projektentwicklers Multi Development weichen.

Wie eine Sprecherin des Unternehmens der NRZ auf Anfrage erklärte, müssten die Bäume keineswegs dem dort geplanten Neubau der MD-Hauptverwaltung geopfert werden. „Im Gegenteil: Wir würden es sehr begrüßen, wenn diese schönen Bäume erhalten bleiben könnten“, sagte MD-Sprecherin Antje Hericks, „denn schließlich sind ja mit dem Projekt „Mercator-Office“ auch eine Gastronomie und ein Hotel geplant und dafür ist ein attraktives Umfeld mit etwas Grün sehr viel schöner.“

OB Sören Link setzte Aktion vorläufig aus

Man sei „nicht glücklich darüber“, dass in der öffentlichen Wahrnehmung teilweise das Bild entstanden sei, Multi Development würde diese Baum-Fällungen fordern. Für den Bau der MD-Hauptverwaltung müsse kein einziger Baum weichen. Allerdings wolle man nicht der Stadt in ihre Planung hineinreden.

„Veränderte Straßenquerschnitte“, so hatte die Planungsverwaltung der Stadt in der Ratssitzung am vergangenen Montag die geplante Abholzung der 32 Bäume gegenüber des Hauptbahnhofes begründet. Oberbürgermeister Sören Link hatte diese Aktion dann vorläufig ausgesetzt, solange bis ein Dialog zwischen Verwaltung und Bürgern, die letzte Woche der Verwaltung mehrere Tausend Protest-Unterschriften überreicht hatten, abgeschlossen sei.

 
 

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