Philipp Hochmair als „Jedermann“

Mit einer Solo-Version des „Jedermann“ gastiert Philipp Hochmair am Mittwoch, 4. Februar, um 19.30 Uhr im Theater am König-Heinrich-Platz. In der Produktion des Thalia-Theaters, Hamburg, führt Hochmair einen vielstimmigen Dialog mit sich selbst, die US-amerikanische Musikerin Simonne Jones erzeugt live mit ihren Instrumenten und ihrer Stimme ein vielstimmiges Orchester. Bastian Kraft hat diese Konzert-Performance inszeniert, die Masken schuf Sebastian Kautz („Familie Flöz“).

Hugo von Hofmannsthal stellt im „Jedermann“ die Frage, wie die Lebensbilanz ausfiele, wenn man gleich sterben müsste. Das literarische Mysterienspiel antwortet mit christlicher Überzeugung: Es sind die humanistisch-christlichen Werke, die am Ende zählen. Doch welche Gültigkeit hat diese Antwort für den, der vom Glauben abgefallen ist? Der Mensch der Neuzeit muss sich dem Konflikt zwischen Zugewinn an Individualität und Handlungsfreiheit einerseits und der Frage nach dem rechten Leben andererseits stellen.

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