Peter Bursch und Duisburgs Philharmoniker im Theater-Konzert

Der lächelnde Gitarrenmeister: Peter Bursch. Seine All Star Band und die Streicher der Philharmoniker sorgten für ein begeisterndes Konzert.
Der lächelnde Gitarrenmeister: Peter Bursch. Seine All Star Band und die Streicher der Philharmoniker sorgten für ein begeisterndes Konzert.
Foto: Lars Heidrich, WAZ FotoPool
Es war die Magie der alten Meister: Peter Bursch trat mit seiner All Star Band zusammen mit Streichern der Duisburger Philharmoniker im Duisburger Theater auf. Und es waren die ganz großen Hits, die präsentiert wurden und die das Publikum begeistert aufnahm.

Duisburg.. Auch wenn es nicht der legendäre Robert Plant persönlich war, dessen schönster Schrei der Rockgeschichte das Duisburger Theater erschütterte, so hätte man es mit geschlossenen Augen getrost glauben können. Mit Led Zeppelins „Whole Lotta Love“ gaben der wieder genesene Sänger Stefan Werner und die All Star Band von Peter Bursch direkt zu Beginn ihres Abends mit dem Streichquartett der Duisburger Philharmoniker in der guten Stube der Stadt Vollgas.

Es folgte ein nostalgischer Abend mit einer wie immer erstklassigen Band, dazu den klassischen Zutaten der Streicher und einer tänzerischen Choreographie von Sophia Verspohl und Pascal Klein. Ein Wiedersehen gab es auch mit dem Kabarettisten Till (der von Till & Obel), der lautstark moderierte, dessen kerniger Humor allerdings bisweilen etwas grob gestrickt ist.

Historische Filme und Kostüm-Nummern

Es waren die ganz großen Hits, die das eigentlich ansonsten immer zur Vorweihnachtszeit tourende Ensemble aus gestandenen Rockmusikern hier im sehr gut besuchten Theater präsentierte. Ergänzt wurde die imponierende Rock-Show mit historischen Filmen aus der Geschichte der Band sowie Kostüm-Nummern und hatte damit auch für das Auge viel zu bieten. Zum Mercator-Ensemble aus Musikern der Philharmoniker gehörten an diesem Abend Matthias Bruns, Peter Bonk, Eva Maria Gambino und Hanno Fellermann, die die Klassiker des Rock-Zeitalters im akustischen Teil des zweiten Sets jederzeit zu bereichern wussten.

Dazu zählten die von Birgit Theiss gekonnt gesungenen Hits „Eleanor Rigby“ und „Every Breath you take“ sowie Stefan Werners unter die Haut gehende Version von „Love of my life“ von Queen. Die vielen Freunde der Band, die mit den wunderbaren Beatles-Kompositionen und den Hits der 70er Jahre aufgewachsen sind, genossen eine Show ganz im Glanz der alten Meister, die damals noch ohne seelenlos wummernde Techno-Beats auskamen.

Kracher von Pink Floyd

Zu den besten Stücken des Abends zählte dann Pink Floyds Kracher „Money“, bei dem der Saxofonist und Flötist Thomas Käseberg und Gitarrist Holger Karen mit einem exzellenten Solo sehr souverän den Spuren der britischen Psychedelic-Rocker folgten. Sehr zu loben waren hierbei auch die Tänzer Sophia Verspohl und Pascal Klein, die mit starker Körpersprache dem Mammon theatralisch temporeich hinterher jagten.

Viel Beifall für die All Star Band, die wiederum mit der Unterstützung der Volksbank auch im nächsten Jahr hier gerne wieder ein Konzert geben würde. Ihre Fans würden sich freuen.

 
 

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