Outlet-Center-Investor hat nun Steuer gezahlt

Willi Mohrs
Setzt auf das Outlet Center in Hamborn: CDU-Fraktionschef Rainer Enzweiler.
Setzt auf das Outlet Center in Hamborn: CDU-Fraktionschef Rainer Enzweiler.
Foto: Andre Wilms
Der Investor des Duisburger Factory Outlet Center hat die Grunderwerbssteuer für den Kauf des städtischen Grundstücks nun doch erbracht. Die Douvil GmbH hatte sich zunächst geweigert die Abgaben zu zahlen und erfolglos Widerspruch eingelegt.

Duisburg. Der Outlet-Investor Douvil hat am Donnerstag gegenüber der Stadt den Nachweis über die Zahlung der Grunderwerbssteuer für den Kauf des städtischen Geländes erbracht. Die Stadt hatte eine entsprechende Frist gesetzt, anderenfalls hätte der Rat über einen Rücktritt vom Kaufvertrag für das Gelände der Rhein-Ruhr-Halle entscheiden sollen.

In dieser Woche war bereits das Immobilienunternehmen Immeo von seinem Vertrag mit Douvil zurückgetreten über das Gelände der Zinkhütten-Siedlung in Hamborn. Weitere Mieter sollen zunächst nicht mehr zum Umzug bewogen werden.

CDU-Fraktionschef Rainer Enzweiler, entschiedener Förderer des Fabrikverkaufs-Zentrums an der Grenze von Hamborn und Marxloh, geht nun davon aus, dass die Vorarbeiten für das 120-Mio-Euro-Vorhaben nun wie geplant fortgesetzt werden können. Auch Oberbürgermeister Sören Link habe gegenüber der CDU-Ratsfraktion klargemacht, dass die Stadt zu dem Outlet-Projekt steht.

Enzweiler ist zudem sicher, dass es auch mit Immeo eine erneute Einigung geben werde. Auch in diesem Fall ging es um Forderungen des Finanzamtes. Ein Verkehrsgutachten sei positiv für die Outlet-Pläne ausgefallen. Als „echte Hürde“ sieht Enzweiler dagegen das Störfallgutachten. Eine „einvernehmliche“ Einigung mit Grillo sei unverzichtbar.