Duisburg

„Gruppen außerhalb unseres Wertesystems“: So äußert sich OB Sören Link zu Ausschreitungen in Duisburg-Hamborn

Duisburg-Hamborn: 80 Männer randalieren mit Waffen auf Altmarkt

Am Dienstagabend eskalierte ein Streit zwischen rund 80 Männern auf dem Altmarkt in Duisburg-Hamborn.

Am Dienstagabend eskalierte ein Streit zwischen rund 80 Männern auf dem Altmarkt in Duisburg-Hamborn.

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Duisburg. Es wäre wohl beinahe zu einer Art Straßenschlacht in Duisburg-Hamborn gekommen: Rund 80 Männer waren am Altmarkt aneinandergeraten, manche hatten Waffen wie Macheten und Metallrohre dabei.

Die Polizei konnte eine Massenschlägerei verhindern, 50 Menschen wurden festgenommen.

Duisburg-Hamborn: Sören Link mit eindeutigem Statement

Möglicherweise ging es bei der Auseinandersetzung um einen Konflikt zwischen Libanesen beziehungsweise Kurden und Türken. Die genauen Hintergründe sind aber nach wie vor unklar.

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Jetzt hat sich die Stadt Duisburg in einer gemeinsamen Erklärung von Oberbürgermeister Sören Link und dem Integrationsratsvorsitzenden Erkan Üstünay geäußert: "Unsere gemeinsame Position ist eindeutig: Ein Rechtsstaat kann nicht akzeptieren, dass Einzelne oder Gruppen meinen, sich außerhalb unseres Wertesystems bewegen zu können“, heißt es.

Appell an Toleranz und Respekt

Und weiter: „Massenaufläufe, die in Gewalt ausarten, sind mit unserem Demokratieverständnis unvereinbar. Humanität, Toleranz, Respekt und der demokratische Umgang miteinander sind die Grundwerte, an denen sich unser Zusammenleben orientiert. Wir alle wollen in einer friedlichen, offenen und demokratischen Gesellschaft leben.“

Gewalt könne und dürfe keine Lösung sein. „Auch zukünftig werden wir uns gegen Übergriffe dieser Art mit allen dem Rechtsstaat zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen." (pen)

 
 

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