Duisburg

„Nur die Hälfte der Menschen weiß, was eine Rettungsgasse ist“ – Das will NRW jetzt ändern

NRW Innenminister Herbert Reul, Verkehrsminister Hendrik Wüst, Klaus Voussem (Vizepräsident Landesverkehrswacht NRW) und Elfriede Sauerwein-Braksiek (Direktorin Straßen.NR)  haben am Montag dieses Plakat vorgestellt.
NRW Innenminister Herbert Reul, Verkehrsminister Hendrik Wüst, Klaus Voussem (Vizepräsident Landesverkehrswacht NRW) und Elfriede Sauerwein-Braksiek (Direktorin Straßen.NR) haben am Montag dieses Plakat vorgestellt.
Foto: Kathrin Hänig

Duisburg. Bei einem Unfall müssen Retter schnell zum Ziel kommen. Doch oft scheitert es schon am Durchkommen, wenn sich ein Stau gebildet hat. Ab heute hängen landesweit Banner an Autobahnbrücken, die darauf hinweisen, dass Autofahrer eine lebenswichtige Rettungsgasse bilden sollen. Und zwar schon bei Staubildung.

Viele Menschen kennen keine Rettungsgasse

NRW-Innenminister Herbert Reul und Verkehrsminister Hendrik Wüst haben am Montag zusammen mit Straßen.NRW und der Landesverkehrswacht auf der A3 in Duisburg am Rastplatz „Entenfang" das erste Plakat aufgehangen.

Innenminister Herbert Reul sagt: „Nur die Hälfte der Menschen weiß, was eine Rettungsgasse ist. Es wissen viel zu wenige Menschen, wie das funktioniert.“

Dabei soll es bald auch Strafen geben, wenn Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse bilden.

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Die Banner sind leicht verständlich, denn bei einem Unfall mit Verletzten geht es meistens um Sekunden.

Banner werden in Osterferien aufgehangen

Innerhalb der Osterferien sollen in ganz NRW die Banner aufgehangen werden. Vor allem da, wo Baustellen sind und zwei oder drei Spuren befahren werden können.

 
 

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