Wenn Mozart der Möwe erliegt

Walsum..  Die turbulente Gesellschaftskömödie „Möwe und Mozart“ wird am Mittwoch, 6. Mai, um 20 Uhr – Einlass 19 Uhr – in der Stadthalle Walsum aufgeführt.

In dem Stück geht es – wie sollte es anders sein – um das wichtigste aller Themen, das gerade im Frühjahr aktuell wie eh und je ist: Die Liebe. Nur, ist die Liebe ausschließlich etwas für junge Leute? Der griesgrämige Komponist Herbert, genannt Mozart, glaubt ja. Sofia, die als Kind schon Möwe genannt wurde, sagt: Auf keinen Fall!

Herbert, der eine unvollendete Nebelsinfonie schnöden Werbemusiken geopfert hat – er „vertont“ Tomatensuppen – tut alles, um die Anmache der Möwe zu ignorieren, die eines Tages auf ‚seiner’ Stammparkbank sitzt.

Dass Sofia in Herberts Leben hineinflattert und beginnt, seinen Alltag komplett auf den Kopf zu stellen, war die Idee seines Neffen Carl, der für seinen Onkel zum Amor wird, um ihn aus seiner Vereinsamung zu befreien. Zunächst wehrt dieser sich noch heftig, doch jeder Widerstand erweist sich als zwecklos, und so lässt er sich notgedrungen auf Sofia ein…

Großstadtmärchen mit zartem Humor

Autor Peter Limburg, der das Publikum seit Jahren mit kurzweiligen Stücken verwöhnt, verzaubert die Zuschauer auch in diesem mit viel zärtlichem Humor erzählten Großstadtmärchen. Matthias Freihof hat diese Produktion des Theaters im Rathaus Essen mit Doris Kunstmann, Peter Fricke und René Oltmanns inszeniert. Die Ausstattung stammt von Stephan Mannteuffel.

Das Stück ist eine Theater-Tourneeproduktion der Konzertdirektion Landgraf, die schon häufig erfolgreich in Walsum zu Gast war. Die Organisatorische Gesamtleitung liegt bei Joachim Landgraf.

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