„Quilt-Ladies“ machen aus alten Lappen Kunst

Hamborn..  Noch bis zum 29. April diesen Jahres können in der Galerie des Bezirksrathauses Hamborn, die sich in der ersten Etage befindet, die Patchworkarbeiten der „Ruhrpott-Quilt-Ladies“ bewundert werden.

Die Ruhrpott-Quilt-Ladies, dass sind die fünf couragierten und talentierten Frauen Elisabeth Illbruck, Gisela Schmidt, Gerdi Westermann, Brunhilde Zöhrer und Gabriele Zöhrer. In Zeiten, wo in Wirtschaft und Politik das „Networken“ groß in Mode ist, haben sich diese Frauen das „Patchworken“ zum gemeinsamen Hobby gemacht.

Aus dem Mittelmeerraum stammend verbreitete sich die textile Technik des „Patchwork“ in Europa vom 11. bis zum 13. Jahrhundert durch die Kreuzzüge. Danach hatten englische Frauen und amerikanische Siedlerinnen einen großen Anteil an der Weiterentwicklung dieser textilen Kunst.

In regelmässigen Abständen treffen sich die Frauen zum Nähen und vertiefen ihr Wissen mit verschiedensten Nähkursen. Seit nunmehr drei Jahren haben sie sich zu den Ruhrpott-Quilt-Ladies zusammengeschlossen und sind Mitglieder des Patchwork Gilde Deutschland e. V. Ein besonderes Motiv ist für die Frauen der „Lonestar“, von dem vier Exemplare in der Ausstellung zu sehen sind. Hier erkennt man die unterschiedliche Herangehensweise an eine gemeinsame Vorlage während eines Nähkurses. Das Endergebnis ist jedesmal ein anderes, je nachdem welche Stoffe verwendet wurden.

Das sich die Ruhrpott-Quilt-Ladies auch sozial engagieren und Anderen mit ihren Nähergebnissen eine Freude machen, zeigt die Aktion „Kissen für KiK“. Hier haben die 5 Frauen in den vergangenen Monaten mehrere Kissen genäht und dem Förderverein der Kinder- und Jugendklinik Helios St. Johannes Klinik Duisburg-Hamborn, „Kind im Krankenhaus“ zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung kann zu den gewohnten Öffnungszeiten des Bezirksrathaus Hamborn, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, besichtigt werden.

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