Protestaktion gegen Verkehrsberuhigung

Zwischen Kometenplatz und Friedrich-Ebert-Platz in Aldenrade ist eine verkehrsberuhigte Zone geplant - gegen den Willen vieler Bürger und vor allem der Feuerwehr. Foto: Tanja Pickartz
Zwischen Kometenplatz und Friedrich-Ebert-Platz in Aldenrade ist eine verkehrsberuhigte Zone geplant - gegen den Willen vieler Bürger und vor allem der Feuerwehr. Foto: Tanja Pickartz
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg-Aldenrade.. Ob die Friedrich-Ebert-Straße in Aldenrade auf einer Länge von rund 170 Metern zwischen Kometenplatz und Friedrich-Ebert-Platz tatsächlich „verkehrsberuhigt“ wird - das steht in den Sternen.

Am Donnerstagabend wurde das Thema zwar noch einmal in der Bezirksvertretung Walsum diskutiert, doch nun liegt es am Stadtentwicklungsausschuss, ob die Maßnahme durchgeführt wird oder nicht. Denn dieses Gremium hat allein die Entscheidungsgewalt.

Plan ist nicht umumstritten

Unumstritten ist der Plan nicht, die Durchgangsstraße zwischen den beiden Plätzen von vier auf zwei Fahrspuren einzuengen und Radlern mehr Platz zur Verfügung zu stellen (wir berichteten). Die CDU in Walsum läuft gegen die Pläne Sturm, will nun über eine Unterschriftenaktion Druck auf den Ausschuss ausüben. Der hatte sich am 13. Mai bereits für die Maßnahme ausgesprochen, um die beiden jetzt deutlich getrennten Geschäftsbereiche optisch mehr zusammen zu bringen.

Gut 200 Protestunterschriften sammelten die Christdemokraten bereits. „Die Aktion geht aber weiter“, kündigt Ratsherr Elmar Klein an. Eine beantragte CDU-Demo auf der Straße wurde von der Polizei abgelehnt, weil dann mit weiträumigen Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei.

 
 

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