MGV Aldenrade begeisterte die Zuhörer in der Stadthalle

Der MGV Walsum-Aldenrade begeisterte das Publikum in der vollen Stadthalle.
Der MGV Walsum-Aldenrade begeisterte das Publikum in der vollen Stadthalle.
Foto: WAZ

Aldenrade.  Es ist gute Tradition, dass der MGV Walsum-Aldenrade zum festlichen Weihnachtskonzert einlädt. Da man ums gute Niveau und das stets anspruchsvolle Programm des Chores weiß, war der Zustrom der Besucher groß, obwohl man diesem Konzert gern noch mehr Zuspruch gegönnt hätte.

Mit kraftvollen Stimmen zog der MGV das Publikum gleich zu Beginn in den Bann und vermochte mit „Jubelt ihr Völker all“, „Weihnachtsstern“ und „Lasst uns lauschen“ eine festliche Stimmung zu erzeugen.

Danach begeisterte Mezzosopranistin Sibylle Eichhorn (von der Deutschen Oper am Rhein) mit „Gesu Bambino“ und dem „Kalenderlied“ , es gab tosenden Applaus.

Außerdem überzeugte der Kinderchor am Rhein, lieferte seine beste Visitenkarte ab. Angeführt von der jungen Chorleiterin Karoline Philippi brachte der Sangesnachwuchs schwungvollen Stücke wie „The coulers of Winter“, „Happy Xmas“ oder „Gloria in excelsis“.

Bariton Giacomo Kim, ebenfalls von der Deutschen Oper am Rhein, sang mit seiner vollen, warmen Stimme Lieder wie „Deep River“ und „Ol`Men River“. Damit eroberte er die Herzen der Zuhörer. Vor der Pause überzeugte weiterhin Mezzosopranistin Sibilly Eichhorn mit „Du, großer Gott“.

Ein Höhepunkt war das Lied „Im Stall zu Bethlehem“, das der MGV gemeinsam mit der Mezzosopranistin und dem Bariton gekonnt vortrug. Schließlich traten die Männer des MGV mit dem Kinderchor auf und sangen einfühlsam bekannte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ und „Stille Nacht“, was das Publikum mit anhaltendem Applaus quittierte. Und als der souveräne Moderator Klaus Hebel das Publikum aufforderte, gemeinsam „Alle Jahre wieder“, „Kling Glöckchen“ und „O du fröhliche“ zu singen, da waren alle dabei. Eine tolle Stimmung.

MGV-Vorsitzender Klaus Hildebrandt bedankte sich bei allen fürs Gelingen dieses schönen Abends. Als Zugabe gab es noch „Jerusalem“, das mit minutenlangem Applaus belohnt wurde.