Menschen mögen die Ruhe und Gemütlichkeit in Aldenrade

Beim Stadtspaziergang durch den Stadtteil Aldenrade kann man in den Wohnstraßen die Ruhe genießen. Nur ein paar Fußminuten entfernt geht es trubeliger, aber trotzdem entspannt zu: Im Einkaufsbereich am Kometen- und Friedrich-Ebert-Platz.
Beim Stadtspaziergang durch den Stadtteil Aldenrade kann man in den Wohnstraßen die Ruhe genießen. Nur ein paar Fußminuten entfernt geht es trubeliger, aber trotzdem entspannt zu: Im Einkaufsbereich am Kometen- und Friedrich-Ebert-Platz.
Foto: Lars Heidrich
In diesem Teil unserer Serie über die Schönheiten in den Stadtteilen geht es um Walsum-Aldenrade. Dort geht es durchweg sehr entspannt zu. Und die Menschen sind ganz offensichtlich mit sich und ihrem Leben zufrieden.

Aldenrade.. Der Aldenrader, ob „Ureinwohner“ oder Zugezogener, ist ganz offensichtlich mit sich und seiner Umwelt im Reinen. Jedenfalls treffen wir bei unserem Stadtspaziergang am herbstlichen Mittwochmittag nur gutgelaunte Menschen, die das Leben genießen. Die einen sitzen im Straßencafé und fühlen sich nicht im geringsten gestört, wenn sie ein Fremder einfach mal anspricht und erfahren möchte, was den Ortsteil denn lebenswert macht. Die anderen, die zum Einkauf unterwegs sind, sind auch ganz entspannt, haben keine Eile, folglich auch nichts gegen ein Interview. Auffallend: Niemand muss überlegen, was ihm oder ihr gefällt.

Das Fazit: Aldenrade hat für seine knapp 14 000 Einwohner gute Einkaufsmöglichkeiten. Ob Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Grünanlagen, schöne und preislich attraktive Wohnungen in schicken Anlagen mit viel Freiraum drumherum – alles ist vorhanden. Was praktisch jeder erwähnt: Es klappt auch mit den Nachbarn. Man kennt sich. Man plaudert gerne miteinander. Man findet sich überwiegend sympathisch. Man ist offen, unkompliziert. Fühlt sich verwurzelt.

Nach einem Rundgang durch die hübsche, neu gestaltete und komplett sanierte „Planetensiedlung“ mit großen Wohnblöcken suchen wir das Kontrastprogramm: Wohnen in einer Siedlung mit schicken Privathäusern. Es geht in den Lindemannshof. Gediegen, gediegen! Eine Frau wienert den Eingangsbereich eines Wohnhauses. Sie hat uns (natürlich) bemerkt und als Fremdlinge ausgemacht. „Keine Panik“, rufen wir ihr zu. „Wir sind von der Zeitung. Schauen uns nur nach den Schönheiten im Stadtteil um“, ergänzen wir. „Gut, dass Sie sich zu erkennen geben“, lautet die Antwort. „Man weiß ja heutzutage nie...“ Und schon plaudern wir. Über die Puppe, die auf der Bank vorm Haus sitzt. Über den alten Bauernhof und die Streuobstwiese nebenan. „Die Wiese steht unter Naturschutz“, sagt die Dame. „Gehörte früher zum Hof.“ Das alte Gebäude ein paar Meter weiter, rät sie, sollten wir uns auf jeden Fall ansehen. Tun wir, just in dem Moment, als eine Bewohnerin heim kommt. Fröhlich grüßt sie und stellt nach unserem Hinweis auf die geplante Geschichte über die Schönheiten im Ortsteil klar: „Dieser Hof gehört natürlich dazu.“

Vorbei an einem (weiteren) Spielplatz geht es entlang der Hoag-Trasse zurück zur Friedrich-Ebert-Straße. Es ist ruhig, wie auf dem Lande. Der alte Bahndamm schirmt die Stadtgeräusche von der einen Seite ab, die Gärten und Wohnhäuser von der anderen. Nur das Vogelgezwitscher nehmen wir wahr.

Zum Abschluss der Runde geht’s zur Waldstraße (die ihrem Namen alle Ehre macht) und zum Grünen Ring. Dort sind die Straßen enger, die Bäume mächtiger. Neben schönen Straßenzügen hat Aldenrade natürlich auch andere Sehenswürdigkeiten: Etwa die backsteinerne, evangelische Kirche.

 
 

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