Mehr Treffs mit weniger Geld im Duisburger Norden

Martin Kleinwächter
Das Wohndorf Laar.  Foto:Manfred Foltin
Das Wohndorf Laar. Foto:Manfred Foltin
Foto: NRZ

Duisburg-Nord. Mehr große, hauptamtlich geleitete Begegnungs- und Beratungszentren (BBZ), aber nur geringfügig weniger kleine, meist ehrenamtlich betriebene Seniorentreffs (ST), mehr praktische Hilfen für alte Menschen in Notlagen - und das alles mit rund 100.000 € weniger an öffentlichen Zuschüssen als bisher, so sieht das Konzept für die Begegnungsstätten für Menschen ab 50 Jahren für die Zeit ab 2013 aus. Es liegt jetzt den Bezirksvertretungen zur Beratung vor.

Während die BBZ professionell bei typischen Problemen im Alter, etwa Pflegebedürftigkeit oder altengerechte Umbauten in Wohnung, beraten, steht bei den STs die Geselligkeit im Mittelpunkt.

In den drei nördlichen Bezirken der Stadt soll es demnach 2013 acht statt sechs große BBZ und im Gegenzug nur noch fünf statt sechs kleinere STs geben. Über 1,2 Mio € an Zuschüssen stehen dafür zur Verfügung.

In Walsum bleibt demnach alles beim Alten, wird es weiterhin die beiden BBZ Rudolfstraße in Vierlinden (Träger Arbeiterwohlfahrt, Awo) und Franz-Lenze-Platz in Vierlinden (Diakonisches Werk) geben, dazu die beiden Awo-Seniorentreffs am Tannenweg in Aldenrade und Am Dyck in Wehofen.

Im Bezirk Hamborn ist ein neues BBZ geplant: am Hohenzollernplatz in Neumühl (Caritasverband). Es bleibt bei den beiden anderen BBZ an der Hermannstraße in Marxloh (Diakonie) und an der Duisburger Straße in Alt-Hamborn (Awo). Hinzu kommt der ST am Norbertuskirchplatz in Neumühl (Caritas).

Im Bezirk Meiderich/Beeck soll der ST Am Bahnhof in Mittelmeiderich (Diakonie) zum BBZ aufgewertet werden, der ST im Wohndorf Laar (Awo) dagegen schließen. Es bleibt bei den beiden anderen BBZ Goeckingstraße (Awo) in­ Beeck und Auf dem Damm (Diakonie) in Mittelmeiderich, ebenso bei den beiden STs Ostackerweg (Diakonie) in Bruck­hausen und Haus-Knipp-Straße (Caritas) in Beeckerwerth.