Marxloher haben nun einen eigenen Internet-Auftritt

Sabine Merkelt-Rahm
Informationsveranstaltung der Initiative Made in Marxloh in den Bayernstuben.
Informationsveranstaltung der Initiative Made in Marxloh in den Bayernstuben.
Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool

Marxloh.  Zur Freischaltung und Übergabe des neuen Internetportals BIZ an das junge Marxloher Einzelhandelsbündnis (MEB) lud Filmemacher Halil Özet vom Medienbunker in die ehemalige Bayernstube am August-Bebel-Platz ein.

Der Internetauftritt, den der Medienbunker konzipiert hat, soll die Brautmeile angemessen repräsentieren und heiratswillige und zahlungskräftige Kunden aus den umliegenden Regionen und dem benachbarten Ausland nach Marxloh locken. Viele Marxloher Geschäfte haben keine eigene Internetseite, da kommt die konzertierte Werbeaktion gerade recht.

Neben den Geschäften und der Gastronomie sollen auf dem Portal auch Arbeitsplätze und Praktikumsstellen ausgeschrieben werden. Dazu kommen Tipps und Termine und Marxloher Sehenswürdigkeiten, wie der Schwelgernpark und die Ditib-Moschee.

Die Duisburger Entwicklungsgesellschaft hat das Portal, das es auf Deutsch, Türkisch und Englisch geben wird, finanziell gefördert. „BIZ heißt „Wir“ auf Türkisch und Marxloh braucht das Wir-Gefühl und muss weiter daran arbeiten“, sagte Edeltraud Klabun von der EG DU. „Wir werden das Portal pflegen und erweitern“, versprach Tercan Küccük vom MEB, „nur durch Zusammenarbeit kommen wir voran“.

Dem Ladenbesitzer gehört auch die Bayernstube, aus der er irgendwann ein weiteres Brautmodengeschäft machen will. Für das nächste halbe Jahr dient sie aber unter dem neuen Namen Villa Marxloh der Initiative „Made in Marxloh“ als Showroom und Bühne.

Viele Herzluftballons mit Made in Marxloh-Aufklebern verdecken Teile der alten Einrichtung des Lokals. Alles wirkt improvisiert. „Wir haben ganz schön gepowert, um jetzt ans Netz zu gehen“, sagt Halil Özet, der noch einige Baustellen auf dem neuen Portal in Arbeit hat. „Die Brautmeile ist immer in Bewegung, Läden bauen um, oder wechseln den Besitzer, da kommt man kaum hinterher.“

Nun ist ein Anfang gemacht: „Besser unperfekt starten, als perfekt warten“, sagt Özet dazu.