Kirche St. Barbara wird besetzt

Protestieren weiter gegen die geplante Schliessung der Kirche St. Barabara in Duisburg-Röttgersbach: Stefanie Vukancic, Alexandra Brans, Nick Erichsen, Silke Arend und Angelika Hoffmann. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Protestieren weiter gegen die geplante Schliessung der Kirche St. Barabara in Duisburg-Röttgersbach: Stefanie Vukancic, Alexandra Brans, Nick Erichsen, Silke Arend und Angelika Hoffmann. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
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Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) werden Gemeindemitglieder aus St. Barbara und St. Norbert gemeinsam mit solidarischen Bürgern vor dem Kirchenportal in Röttgersbach versammeln

Duisburg-Röttgersbach.. Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) werden Gemeindemitglieder aus St. Barbara und St. Norbert gemeinsam mit solidarischen Bürgern vor dem Kirchenportal der Kirche St. Barbara in Röttgersbach versammeln. Mit Trommeln, Pfeifen und Plakaten wollen sie dann durch Röttgersbach ziehen. Kernaussage: „Wir sind hier, wir sind laut, wenn man uns die Kirchen klaut!“

Im Anschluss wollen die protestierenden Katholiken in die Kirche einziehen und diese für besetzt erklären. Kinder und Erwachsene aus der Gemeinde gestalten dann ein buntes Programm mit Liedern, Tanzvorführungen und Lesungen. Familien haben angekündigt, mit Decken und Schlafsäcken die Nacht zum 2. Advent in der Kirche zu verbringen.

Das Signal an den Essener Bischof, schreiben die Aktivisten gegen die drohende Kirchenschließung, sei eindeutig: „Diese Kirche gehört uns, sie ist unser Zuhause und wir lassen sie uns nicht wegnehmen!“

Ausdrücklich eingeladen zum gemeinsamen Gebet und gemeinsamen Protest, schreiben die Barbara-Aktivisten, seien alle Gläubigen der Groß-Pfarrei St. Norbert. Am Sonntag, 4. Dezember, wollen die Veranstalter die Besetzung gesellig ausklingen lassen und gemeinsam mit Gästen das Fest ihrer Namenspatronin, der heiligen Barbara feiern.

Alle Gottesdienste in St. Barbara finden statt wie geplant.

 
 

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