Junge Künstler ausgezeichnet

Der Jugend-Förderpreis 2010 wurde verliehen. Foto: Alexandra Umbach / Waz FotoPool
Der Jugend-Förderpreis 2010 wurde verliehen. Foto: Alexandra Umbach / Waz FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Beim Jugendförderpreis, den das Mercator-Center in Kooperation mit dem Bezirksamt Meiderich/Beeck vergibt, haben junge Künstler die Gelegenheit, für ihre Werke ausgezeichnet zu werden.

Rund 80 Jugendliche von sechs Schulen aus dem Stadtbezirk haben in diesem Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen. Sie haben 36 Arbeiten zum Thema „Brücken schlagen“ eingereicht.

Bewusst haben die Organisatoren ein Thema gewählt, das sich auf die beiden Kulturhauptstädte Essen bzw. das Ruhrgebiet und Istanbul bezieht. Die Schüler sollten mit ihrer Kunst eine Brücke zwischen den Kulturen schlagen. Die besten Werke sind nun eine ganze Woche im Mercator-Center ausgestellt. „Wir wollen mit der Ausstellung die Mühe honorieren, die die jungen Künstler in ihre Arbeiten investiert haben“, sagt Center-Manager Andre Theurich.

Bereits zum elften Mal wurde der Preis vergeben. Der Künstler Gerd Losemann, der das Projekt seit Jahren begleitet und mit in der fünfköpfigen Jury sitzt, konnte über die lange Zeit hinweg feststellen, dass es viele Schüler gibt, die eine sehr kreative Ader besitzen. „Die Qualität der Arbeit ist sehr hoch“, sagt Losemann.

Die prämierten Werke sind noch bis einschließlich Samstag im Mercator-Center an der Berliner Straße 90 zu sehen. Den ersten Platz bekam Lena Dombrowski vom Max-Planck Gymnasium. Sie bastelte ein Modell vom Ruhrgebiet und Istanbul. Eine Gruppe von der Gustav-Stresemann-Realschule erhielt den zweiten Preis für Bilder zum Thema „Freundschaft“. Den dritten Platz belegte ebenfalls eine Gruppe der Gustav-Stresemann-Realschule mit Skulpturen von Currywurst und Döner. Weitere Plätze belegten Gruppen von den Förderschulen Hoher Weg und Am Rönsbergshof.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Beschreibung anzeigen