Hunderte Gäste feiern Rettung der Röttgersbacher Kirche

Die Kirchengemeinde St. Barbara feierte den Fortbestand der Kirche. Außerdem gab es einen Umzug, um an die vielen Aktionen zur Rettung des Gemeindelebens zu erinnern.
Die Kirchengemeinde St. Barbara feierte den Fortbestand der Kirche. Außerdem gab es einen Umzug, um an die vielen Aktionen zur Rettung des Gemeindelebens zu erinnern.
Foto: Funke Foto Services
Der Kampf ist gewonnen: Die Gemeinde St. Barbara lebt weiter, allerdings ohne Geld vom Bistum. Das neue Projekt wurde jetzt gefeiert.

Röttgersbach..  Zum Neubeginn der Projekt-Gemeinde St. Barbara hat der Förderverein „Rettet St. Barbara“ ein rauschendes Fest gefeiert. Mehrere hundert Partygäste waren zum Kirchengelände an der Fahrner Straße gepilgert.

Die drohende Schließung der St.-Barbara-Kirche konnten die Gemeindemitglieder und der Förderverein „Rettet St. Barbara“ erfolgreich abwenden. In einem Pilotprojekt im Bistum Essen wird der Förderverein zukünftig wirtschaftlicher Träger der katholischen Gemeinde in Röttgersbach sein. Das ist das Ergebnis zäher Verhandlungen. Um diesen Erfolg mit allen Gemeindemitgliedern zu feiern, fand am Samstag ein großes Barbara-Festival statt.

Bereits morgens um zehn Uhr fiel der Startschuss. Zum Gottesdienst kamen 200 Menschen und bis in die Abendstunden blieb der Besucherandrang mit 400 bis 500 Besuchern über den Tag verteilt konstant, berichtet Christian Brans vom Förderverein.

Für reichlich Verpflegung war auch gesorgt: Es gab Kuchen, Grillwurst und Pommes, türkische Spezialitäten, ein reichhaltiges Kuchenangebot, die in St. Barbara legendäre Erbsensuppe, Bier vom Fass und kühle Getränke, Eis, Waffeln und Crêpes. Für die Kinder stand eine Hüpfburg bereit, dazu gab es verschiedene Spiele zu einer kostengünstigen Flatrate.

Während im großen Saal ein Schlager-DJ für musikalische Unterhaltung zum Nachmittagskuchen sorgte, fand im Kirchengarten die Live-Unterhaltung statt.

5000-Euro-Spende erhalten

Zum Fassanstich und offiziellen Festivalstartschuss unter der Schirmherrschaft von Frank Börner (SPD-MdL) bot der „Glück Auf Chor Walsum“ seine Gesangskünste dar. Danach folgten Auftritte des Kindergartens, der Schule Am Park und der Kindergarde der 1. Großen KG Rot-Weiß-Hamborn-Marxloh. Premiere hatte die Band „Finkennest“. Im Mittelaltergewand präsentierten die Musiker Chansons und Folkklassiker. „Das war ein starker Auftritt.“

Abends wurden dann etwas ungewohntere Töne angeschlagen. Die Band „Audible Life“ sorgte mit einer Mischung aus Rap, Funk, Jazz und intelligenten deutschen Texten für Tanzatmosphäre, bevor die Hardrocker der „Chris Howling Band“ mit Songs von Thin Lizzy, Metallica oder AC/DC dem Publikum einheizte und den Festivalbesuchern die Wartezeit bis zum spektakulären Feuerwerk um 22 Uhr verkürzte.

Sponsoren fürs Fest waren: WoGe Hamborn, Fleischerei Timm, Getränkefachmarkt Claus & Söhne, Kornbäcker, das Brauhaus Mattlerbusch, die Jugendfeuerwehr Walsum und zahlreiche ehrenamtliche Helfer. Besonders freute sich die Gemeinde über eine 5000-Euro-Spende des Vereins Sozialpastoral in Marxloh und Fahrn.

 
 

EURE FAVORITEN