Hamborn steht 2014 vor einem ereignisreichem Jahr

Eine solche Flaniermeile wie hier in Bocholt sollte es auch am Hamborner Altmarkt geben. Das Projekt ist geplatzt. Gemeinsam mit der Bürgerschaft will die Stadt jetzt ein neues Konzept erarbeiten und dafür einen Investor suchen.olitiker, Verwaltungsmitarbeiter und Kaufleute.
Eine solche Flaniermeile wie hier in Bocholt sollte es auch am Hamborner Altmarkt geben. Das Projekt ist geplatzt. Gemeinsam mit der Bürgerschaft will die Stadt jetzt ein neues Konzept erarbeiten und dafür einen Investor suchen.olitiker, Verwaltungsmitarbeiter und Kaufleute.
Foto: Gregor Herberhold
Ob Botanischer Garten, Sekundarschule oder Grüngürtel Marxloh. In Hamborn bewegt sich in diesem Jahr etwas. Bezirksbürgermeister Uwe Heider will aber vor allem Anstoß für größere Projekte geben, mit denen der Stadtbezirk vorangebracht werden kann. Und daran soll die Bürgerschaft frühzeitig beteiligt werden und aktiv mitwirken.Ob Botanischer Garten, Sekundarschule oder Grüngürtel Marxloh. In Hamborn bewegt sich in diesem Jahr etwas. Bezirksbürgermeister Uwe Heider will aber vor allem Anstoß für größere Projekte geben, mit denen der Stadtbezirk vorangebracht werden kann. Und daran soll die Bürgerschaft frühzeitig beteiligt werden und aktiv mitwirken.

Hamborn.  2014 wird nach Einschätzung von Bezirksbürgermeister Uwe Heider ein ereignisreiches Jahr. So rechnet er damit, dass der Umbau des Botanischen Gartens zum Jahresende der Bürgerschaft übergeben wird. Parkflächen für Lkw nachts und an Wochenenden werden der Raserszene auf der Duisburger Straße ein Ende machen. Die neue Sekundarschule an der Kalthoffstraße wird nach den Sommerferien eröffnet und auch mit dem Grüngürtel in Marxloh wird begonnen.

Ob das beschlossene neue Asylbewerberheim an der Kopernikus­straße in Röttgersbach schon 2014 oder erst 2015 kommt, ist für Heider zweitrangig. „Entscheidend ist, dass es jetzt eine gerechte Aufteilung auf alle Stadtbezirke gibt, dass das Grundstück der Stadt gehört und dafür geeignet ist.“

Den Drogenabhängigen, durch die sich Bewohner im Dichterviertel verunsichert fühlen, muss nach Ansicht des Bezirksbürgermeisters wirksamer als bisher geholfen werden. Sie dürfen von dort nicht nur verdrängt werden „Die Stadt ist da in Gesprächen.“

Bürger mit einbeziehen

Etliche größere Projekte will der Bezirksbürgermeister 2014 mit voranbringen, auch wenn sie noch nicht konkret spruchreif sind. „Wir gehen davon aus, dass uns der von der Katholischen Kirche beauftragte Projektentwickler schon am 23. Januar in der Bezirksvertretung sein Konzept für die künftige Nutzung des Geländes vom St.-Barbara-Hospital vorstellt“, sagt Heider. Wichtig dabei sei, das städtische Areal der ehemaligen katholischen Hauptschule mit einzubeziehen. Im Verlauf des Jahres soll es dann mit den Bürgern diskutiert werden.

Das sieht der Bezirksbürgermeister auch für die künftige Entwicklung des Altmarkts als Einkaufszentrum vor. „Verwaltung und Politik“, sagt er, „wollen im Frühjahr in einem Workshop mit den Bürgern ein Konzept erarbeiten und dafür dann einen Investor suchen.“ Nur so gewinne man dafür die nötige Zustimmung.

Kritik an Grillo

So vorzugehen, das hätte sich Heider auch von Grillo bei der neuen Schwefelsäureanlage gewünscht. Zwar seien die Bezirksvertreter inzwischen intern nachträglich informiert worden. „Für die Bevölkerung steht das noch aus“, sagt er, komme aber wegen des bereits fortgeschrittenen Genehmigungsverfahrens im Grunde zu spät. „Hoffentlich lernt Grillo für die Zukunft daraus.“

Ein Vorankommen erhofft der Bezirksbürgermeister sich auch für Projekte wie das Outlet-Center an der Stelle der Rhein-Ruhr-Halle. Etliche Fragen müssten geklärt werden, der Grunderwerb etwa oder die Bedenken der Regionalplanung. „Dann sehen wir weiter.“ Und die Walsumer Kollegen kann Heider in Sachen Südwest-Tangente nur un­terstützen.

„Das ehemalige Schacht 2/5-Gelände wäre ein 1a-Gewerbegebiet“, sagt er, „wenn wir es über die neue Straße anbinden könnten.“

 
 

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