Gesamtschule mit neuem Namen

Bei der Enthüllung des neuen Logos und des neuen Schulnamens (v. li.): Schulleiter Ulrich Stockem, sein Stellvertreter Christoph Hönig, Dr. Emanuel Grün (Vorstandsmitglied der Emschergenossenschaft) und Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider. Foto: Diethelm Wulfert, Emschergenossenschaft
Bei der Enthüllung des neuen Logos und des neuen Schulnamens (v. li.): Schulleiter Ulrich Stockem, sein Stellvertreter Christoph Hönig, Dr. Emanuel Grün (Vorstandsmitglied der Emschergenossenschaft) und Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider. Foto: Diethelm Wulfert, Emschergenossenschaft
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Mit dem Wort „Emscher“ verbindet der Mensch im Ruhrgebiet vor allen eines: Abwasserkanal, um es milde auszudrücken. Oder, wie man hierzulande zu sagen pflegt: „Köttelbecke“. Dass man eine Schule nach dem Abwasserfluss benennen würde, das hätte sich bis dato kaum jemand träumen lassen. Doch nun ist es passiert: Die einstige Gesamtschule Neumühl/Hamborn an der Albert-Einstein-Straße 11 trägt ab sofort ganz offiziell den Namen „Gesamtschule Emschertal“.

Am Samstag wurde der neue Namenszug feierlich enthüllt: Er findet sich auf einem Transparent am Zaun der Schule.

Einen neuen Namen für die Schule suchte man schon längere Zeit. Ursprünglich hieß sie nur Gesamtschule Neumühl. Nachdem auch Räume des jetzt geschlossenen Clauberg-Gyamnasiums in Hamborn dazu gekommen waren, hatte man den Namen um „Hamborn“ erweitert. „Die alte Bezeichnung war doch sehr sachlich und technisch“, beschreibt Schulleiter Ulrich Stocken das Dilemma. „Da fehlte die Beziehung.“ Er suchte nach einer besseren Lösung. Und fand sie im Wort Emschertal. Denn genau dort liegt die Schule. Und anrüchig ist die Emscher schon längst nicht mehr. Nach und nach wird sie renaturiert, sprich in einen Fluss umgewandelt, der keine Abwässer, sondern nur noch Quell- und Regenwasser transportieren wird. Also ein Gewässer, das sauber ist und durchaus schöne Seiten hat, wie man in bereits umgestalteten Bereichen an den Nebenbächen sehen kann.

Die Schule geht eine Kooperation mit der Emschergenossenschaft ein, die für den Fluss zuständig ist. Es wird Projekte zum Umweltschutz geben, aber auch Bachpatenschaften.

 
 

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