Förderverein will St. Barbara in Duisburg-Röttgersbach retten

Feier zur Gründung des Fördervereins "Rettet St. Barbara". Im Bild: Der Schulchor der Schule am Park.
Feier zur Gründung des Fördervereins "Rettet St. Barbara". Im Bild: Der Schulchor der Schule am Park.

Röttgersbach.  . Die Rettung der St.-Barbara-Gemeinde geht in die nächste Runde: Der Förderverein feierte am Sonntag sein Gründungsfest und durfte sich über weitere Mitglieder freuen.

Noch ist die Haushaltsführung der Gemeinde nicht ganz klar, sind die Summen, die zum Unterhalt der Kirche benötigt werden, noch nicht genau bekannt. Doch im Förderverein hat man eine ungefähre Vorstellung davon, welche Beträge man einsammeln muss, um den Kirchenerhalt sicher zu stellen. „Unser mittelfristiges Ziel ist es, Gelder durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sponsoren und Vereinsaktivitäten zu generieren“, sagt Christian Brans, Vorstandsmitglied und Schriftführer.

Bis 2015 sind der Gemeinde Kirchensteuermittel zugesichert worden, danach müsste der Verein für die nötigen Summen selbst aufkommen. „Wenn wir die Möglichkeit zur Rettung der St.-Barbara -Kirche für unrealistisch halten würden, hätten wir unseren Förderverein nicht gegründet“, sagt Brans. „So, wie wir uns das bisher überlegt haben, gibt es durchaus eine realistische Chance für die Gemeinde.“

Vereinsvorsitzende Angelika Hoffmann sieht in der Vereinsarbeit die einzige Möglichkeit, nicht nur zur Rettung der Gemeinderäume, sondern der Kirche und der Gemeinde selbst. „Wir fangen schon jetzt damit an, Veranstaltungen hier zu organisieren. Seien es Frühschoppen, musikalische Veranstaltungen oder Kleinkunst. Wir brauchen Rücklagen für die Zeit, wenn die Kirchenmittel eingestellt werden.“

St. Barbara leiste caritative und soziale Arbeit. Das Fehlen einer funktionierenden Gemeinde, die wertvolle Arbeit leistet, wäre fatal und würde auch das Stadtbild total verändern, sagt Brans.

Wie genau die zukünftigen Vereinsaufgaben ausfallen werden, ist laut Auskunft des Schriftführers noch nicht eindeutig. „Das wird noch mit dem Kirchenvorstand verhandelt, da noch nicht festgelegt ist, was mit St. Barbara ab 2015 geschehen soll. Ob es eine Filialkirche mit Geldergenerierung wird oder ob sich doch noch etwas anderes ergibt.“

In den kommenden Wochen steht Vereinswerbung auf dem Programm

Am Sonntag, vor Beginn des Festgottesdienstes, hatte der Verein bereits 100 Mitglieder, anschließend meldeten sich weitere 20 Personen an.

Die kommenden Wochen will der noch junge Verein nutzen, um auf sich und die anstehende Arbeit aufmerksam zu machen.

 
 

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