Erhebende Chormusik zum 1. Advent

Tolles Ambiente: Nicht nur stimmlich und klanglich überzeugte die Inszenierung. Auch Kostüm und Bühnenbild gefielen.Foto: Ute Gabriel / FUNKE Foto Services
Tolles Ambiente: Nicht nur stimmlich und klanglich überzeugte die Inszenierung. Auch Kostüm und Bühnenbild gefielen.Foto: Ute Gabriel / FUNKE Foto Services
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Programm des MGV Walsum-Aldenrade in der Stadthalle zog rund 500 Gäste an. Kinderchor und Solo-Einlagen von Rebecca Köpke begeisterten.

Aldenrade.  Am Ende gab es in der gut gefüllten Stadthalle wie immer minutenlangen Applaus für den Männergesangsverein (MGV) Walsum-Aldenrade e.V., den MGV Erholung, dem Chor „TonArt“, beide aus Huckingen, sowie den brillanten Kinderchor „Die schiefen Spieler“ aus Dinslaken.

Unter den Beifall mischten sich Zugabe-Rufe der rund 500 begeisterten Gäste in der Walsumer Stadthalle am Sonntagabend.

Diesem Wunsch kamen die singenden Männer unter der musikalischen Gesamtleitung von Andreas Rabeneck natürlich sehr gerne nach und sangen zwei zusätzliche Weihnachtslieder.

Wolfgang Scholz, seit Jahren Pressesprecher der MGV, sang als 1. Bass selber mit und fand „ das Adventskonzert großartig“, weil „ auch das Publikum an vielen Stellen mitsang“. Mit kraftvollen Stimmen und stimmlicher Vielfalt zog die Chorgemeinde, bestehend aus der MGV Walsum-Aldenrade und dem MGV Erholung aus Huckingen, das Publikum gleich zu Beginn in ihren Bann.

Bei „Machet die Tore weit“, „Machet hoch die Tür“, „leise rieselt der Schnee“ und „Das Rentier“ erzeugten die Chöre eine festliche und fröhliche Stimmung.

Manfred Stock aus Huckingen begleitete den MGV Erholung bis in den Norden und war froh, dabei gewesen zu sein. „Die 12 Euro Eintrittsgeld haben sich gelohnt. Überhaupt, immer wenn der MGV Aldenrade einlädt, ist gute Stimmung und hochklassige Musik zu erwarten“, sagte der Rentner.

Für hochklassige Musik sorgten aber nicht nur die Interpreten der beiden kraftvollen MGVs, vor allem Pianist Volker Kolmetz aus Gelsenkirchen sowie Solisten und Sopranistin Rebecca Köpke rissen den Saal immer wieder mit. Bei Rebecca Köpkes Solo-Einlagen „Winter Wonderland „ und „I need a silent night“, kurz nach der Pause, gab es tosenden Beifall.

Weihnachtsbäckerei des Kinderchores als Höhepunkt

Insgesamt wurden 29 Lieder von ganz unterschiedlichen Musikern gespielt. Ein Höhepunkt dabei war sicherlich das vom Kinderchor „Die schiefen Spieler“ gesungene „In der Weihnachtsbäckerei“. Rolf Zuckowskis‘ bekanntes Weihnachtslied kam beim Publikum sehr gut an. Die jungen Sänger aus Dinslaken haben dafür auch lange geprobt.

Sie waren - dem Anlass gebührend - aufgeregt, wie aus Kreisen des Kinderchors zu verlauten war. Kurze Zeit später auf der Bühne sangen die talentierten Kinder ihre Aufregungen stimmgewaltige weg und begeisterten vollends. Mit „alle Jahre wieder“ verabschiedete sich dann nach zweieinhalbstündiger musikalischer Darbietung die Chorgemeinschaft eindrucksvoll.

Bis ins kommende Jahr – hoffen suicher alle, die dem großartigen Konzerterlebnis beiwohnten.

 
 

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