Einkaufszentrum Altmarkt-Center entsteht in Duisburg-Hamborn

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Duisburg-Hamborn.. Nach einjährigen Verhandlungen verkündeten Stadt, Bezirkspolitik und Investor nun die Entscheidung zum Bau des Altmarkt-Centers im Hamborner Zentrum. Schon zum Weihnachtsgeschäft 2013 könnte das Einkaufszentrum seine Pforten öffnen.

Direkt im Zentrum von Hamborn soll ein Einkaufszentrum entstehen. Das Altmarkt-Center - so der vorläufige Name - könnte schon zum Weihnachtsgeschäft 2013 seine Pforten öffnen. Ein ganzes Jahr Verhandlungen gingen dem Projekt voraus, bevor die Stadt, die Bezirkspolitik und der Investor die frohe Botschaft im Bezirksrathaus verkündeten. „Wir haben für die Hamborner ein Weihnachtsgeschenk mitgebracht“, schürte Bezirksbürgermeister Uwe Heider die großen Erwartungen der Anwesenden. Und sie wurden erfüllt.

12.000 Quadratmeter

Das Geschenk ist 12 000 Quadratmeter groß, zwei geschossig und eine Tiefgarage mit 380 Stellplätzen ist ebenfalls angeschlossen. Mehrere Fachmärkte, ein Lebensmittelmarkt, eine Gastronomielandschaft und ein ärztliches Zentrum soll der Komplex beherbergen. Damit ist das Einkaufszentrum, das die Firma ITG Immobilien mit Sitz in Düsseldorf bauen will, das zweite Großprojekt, das am Altmarkt geplant ist. In der leerstehenden Kaufhalle entsteht ein Medizinisches Zentrum (wir berichteten).

Dass das Altmarkt-Center an der Parallelstr kommen wird, daran besteht wohl kein Zweifel mehr, aber die Pläne sind noch nicht vollständig unter Dach und Fach. Die Grundstücke, auf denen das Einkaufsparadies gebaut werden soll, gehören der Stadt, dem Immobilienmanagement Duisburg (IMD) und Privatleuten. Die ersten beiden stellen wohl kein Problem für den Investor dar, aber die privaten Eigentümer könnten zu einer Planänderung führen. Die Verkaufsgespräche stehen in allen drei Fällen noch aus.

Aber die städtischen Grundstücke auf der sich die alte Volkshochschule und das Gesundheitsamt befinden, sind kein großes Thema. „Wir haben bewiesen, dass wir konstruktiv zusammenarbeiten können“, sagt Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement. Beide Seiten sind zuversichtlich, dass man sich einigen wird.

Einzelne Grundstücke in der Schwebe

„Es gibt aber einzelne Grundstücke, da liegt eine besondere Situationen vor“, erklärt Linne. Gemeint sind private Grundstücke, bei denen es in der Schwebe ist, ob die Eigentümer ein Kaufangebot annehmen. Ganz konkret sind zwei Häuser betroffen, die ITG Immobilien wohl nicht erwerben kann. Das Unternehmen zeigt sich aber umsichtig: „Wir wollen keine persönlichen Härten aufkommen lassen, dann planen wir lieber kleiner“, verspricht Helmut Berends von ITG Immobilien. Wichtig ist für den Investor nur, dass er eine Anbindung zum Altmarkt hat.

Dass es zu Verkehrsproblemen oder einer Konkurrenzsituation mit dem etablierten Einzelhandel kommen wird, ist nicht zu befürchten. Der Verkehr soll über die Schreckerstraße und Harnackstraße direkt zur Tiefgarage fließen. Auch mit dem Werbering will man zusammenarbeiten, um den Standort Hamborn zu stärken.

 
 

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