Duisburg-Vierlinden – ein ruhiger Ortsteil mit viel Grün

Ein typischer „Hinterhof“ in Vierlinden – weitläufig und grün, ideal zum Ausspannen und Spielen.
Ein typischer „Hinterhof“ in Vierlinden – weitläufig und grün, ideal zum Ausspannen und Spielen.
Foto: WAZ Fotopool
In diesem Teil unserer Serie Stadtspaziergang geht es um Vierlinden. Ein sehr grüner und leiser Stadtteil mit guten Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf am Franz-Lenze-Platz. Kinder fühlen sich in Vierlinden auch sehr wohl – sie können auf den großen Freiflächen herumtollen.

Vierlinden.. Fast 12 500 Menschen leben in Vierlinden – und der größte Teil sehr gerne. Kein Wunder: Es ist ein ruhiger, sehr grüner Ortsteil mit recht guten Einkaufsmöglichkeiten rund um den Franz-Lenze-Platz. Das wissen nicht nur die Vierlindener zu schätzen – auch aus den Nachbarstadtteilen trifft man dort viele Menschen, die beim Metzger, Bäcker oder im Supermarkt einkaufen, zum Friseur gehen, sich mit Medikamenten versorgen oder ein Schnäppchen beim Textildiscounter machen wollen.

Aus der Luft gesehen wirkt Vierlinden, das nach dem (abgebrannten) Vierlindenhof bekannt ist, wie eine Parklandschaft. Neben den Sportplätzen gibt es nur eine einzige große, versiegelte Fläche: Der Markt- und Parkplatz, auch Franz-Lenze-Platz genannt. Der Franz-Lenze-Platz ist aber viel mehr als ein Einkaufsgebiet (drumherum sind im nördlichen Bereich zahlreiche Einzelhändler und Dienstleister angesiedelt): Der weitaus größere Bereich ist eine Grünanlage mit Wiesen, Sitzgelegenheiten und Spielgeräten für die Kinder. An diesem herbstlichen Mittag, mit Windböen und Schauern, hat man den Park ganz für sich allein.

Auffallend: Die Ruhe im Ortsteil

Hier wie in den Wohnstraßen im ganzen Ortsteil fällt eines sofort auf: Es ist leise, ausgesprochen leise. Das lautestete Geräusch kommt an diesem Mittag vom Rascheln des Laubs. Der Wind schüttelt die Bäume, die Blätter fliegen durch die Luft, landen irgendwo am Boden, um gleich wieder fortgeweht zu werden.

Die Vierlindener lieben ihr Grün – und sorgen auch vor der Haustür dafür, dass es gepflegt ist. In den Straßen mit den kleineren Privathäusern versuchte noch der ein oder andere die Blätter zusammenzufegen – ein Kampf, den man an dem stürmischen Tag nicht gewinnen konnte. Tadellos präsentierten sich auch die Grünanlagen vor und hinter den großen Wohnblocks von Immeo und Co.

Alles scheint schon winterfest gemacht zu sein. Der Rasen ist überwiegend ein letztes Mal zurückgeschnitten, vor den Häusern sind die Beete hergerichtet.

Prachtbau war erster Amtssitz von Walsum

Logisch, dass die Menschen dort gerne leben. Zumal auch für Kinder, selbst im direkten Hinterland einiger Häuser rund um das Einkaufsviertel, noch Platz zum Toben ist. Wir entdeckten eine wirklich stattliche, wilde Grünfläche, an die die Hausgärten angrenzen. Dort kann der Nachwuchs wie in alten Zeiten herumstromern und sich wie Tom Sawyer und Huckleberry Finn fühlen (wenn auch der Mississippi fehlt...).

Eine ähnliche Wildfläche befindet sich am östlichen Ende des Ortsteils, direkt an die Autobahn 59 angrenzend an die Beckstraße.

Ein Wahrzeichen des Ortsteils ist der Römerhof an der Ecke Bahnhof-/Römerstraße. Das inzwischen 109 Jahre alte Gebäude diente anfangs als erstes Amtshaus der noch jungen Gemeinde Walsum, seit Jahrzehnten ist es ein Gasthaus. Ein wahrer Hingucker.

 
 

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