Diskussion ums Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist nicht ergebnisoffen

Das Bild zeigt die Beteiligten auf dem Podium während der ersten großen Bürgerdiskussion am 28.2.2012 in der Clauberg-Halle.
Das Bild zeigt die Beteiligten auf dem Podium während der ersten großen Bürgerdiskussion am 28.2.2012 in der Clauberg-Halle.
Foto: WAZ-Fotopool
Stadtdirektor Dr. Peter Greulich hat einen Runden Tisch zum geplanten Outlet-Center angekündigt. Er ist gedacht zum „Informationsaustausch“, nicht als Grundlage „für einen politischen Richtungswechsel!“

Duisburg-Hamborn. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich hat sein Angebot erneuert und präzisiert, einen Runden Tisch mit allen Beteiligten zum Abriss der Zinkhüttensiedlung und zum Bau eines Factory Outlet Centers in Hamborn einzurichten. „Es wird kein ergebnisoffener Prozess sein“, betonte der Verwaltungschef am Rande des Parteitags der CDU Duisburg-Süd in Serm.

Vielmehr gehe es ihm darum, weitere Missverständnisse, Protest und Ablehnung, die nur auf einen Mangel an Informationen zurückzuführen seien, zu vermeiden, so Greulich: „Darauf will ich eingehen.“ Aber: „Unser Ziel ist durch die politische Beschlusslage klar, durch die Zustimmung der Hamborner Bezirksvertretung zur Aufstellung eines Bebauungsplans.

Kein politischer Richtungswechsel

“Es wäre töricht, nicht diese einmalige Chance wahrnehmen zu wollen. Greulich weiter: „Ich habe volles Verständnis für die Menschen, die am Zinkhüttenplatz wohnen und Angst um ihre Heimat haben.“

Man werde sich in den nächsten Monaten drei bis viermal treffen. „Wir werden alle, die zur Aufklärung beitragen können, zusammenholen und alle Fragen beantworten, die dort geäußert werden. Das ist mein Ziel. Die Einladung zum Runden Tisch gilt für einen Informationsaustausch, nicht für einen politischen Richtungswechsel!“

 
 

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