Bulgaren und Rumänen liefern sich Massenschlägerei in Duisburg-Marxloh

Die Polizei hatte in Marxloh alle Hände voll zu tun.
Die Polizei hatte in Marxloh alle Hände voll zu tun.
Foto: Ingo Otto/WAZ FotoPool
Mit einem Großaufgebot musste die Duisburger Polizei am Freitagmittag eine Massenschlägerei in Marxloh schlichten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung waren am Pollmanneck gut 40 Bulgaren und Rumänen aufeinander los gegangen. Zwei Bulgaren wurden leicht verletzt.

Duisburg. Gegen 11.15 Uhr entwickelte sich im unteren Bereich der Kaiser-Friedrich-Straße unweit des Eingangs zur Einkaufs-Passage eine wüste Massenschlägerei, die glücklicherweise einen recht glimpflichen Ausgang nahm.

Aus einer verbalen Auseinandersetzung entstand ein Streit, der schließlich in eine wüste Schlägerei mit rund 30 bis 40 beteiligten Personen ausartete. Aufeinander ein schlugen bulgarische und rumänische Staatsangehörige, die – nach WAZ-Informationen – allesamt der Volksgruppe der Roma zugehörig sind.

Zwei Bulgaren wurden verletzt

Die Polizei reagierte auf die Meldung massiv: Gegen 11.35 fuhren am Pollmanneck rund 15 Polizei-Einsatzwagen vor. Die Ordnungshüter rückten aus zwei Richtungen auf die zu diesem Zeitpunkt noch vor Ort verbliebenen Beteiligten der Massenschlägerei vor und nahmen ihnen so jede Fluchtmöglichkeit.

Erschwert wurde die Arbeit der Polizei durch zahlreiche Schaulustige, die sich dicht an dicht am Ort des Geschehens drängten. Letztlich verlief der Einsatz relativ glimpflich. Zwei Bulgaren kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

 
 

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