Bitte an Lammert

Beim Jahresempfang der katholischen Akademie Wolfsburg im Gespräch: Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Bild: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
Beim Jahresempfang der katholischen Akademie Wolfsburg im Gespräch: Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Bild: Stephan Glagla / WAZ FotoPool
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Mitglieder der Initiative „Rettet St. Barbara – Kein Kirchenkahlschlag im Duisburger Norden“ haben dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert eine Petition überreicht

Duisburg-Röttgersbach/Mülheim a.d. Ruhr.. Mitglieder der Initiative „Rettet St. Barbara – Kein Kirchenkahlschlag im Duisburger Norden“ haben am Donnerstagabend, 12. Januar, dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert am Rande des Neujahrsempfangs von Ruhrbischof Overbeck in Mülheim/Akademie Wolfsburg eine Petition überreicht, in der sie ihn auf die drohenden Kirchenschließungen im Duisburger Norden hinweisen.

Sie bitten Lammert, sich beim Ruhrbischof für die Interessen der Katholiken in den bedrohten Gemeinden einzusetzen und seinen politischen und gesellschaftlichen Einfluss in die Waagschale zu werfen.

„Wir kennen Herrn Professor Lammert als engagierten Katholiken und hoffen auf seine Unterstützung“, sagt Angelika Hoffmann, Sprecherin der Initiative gegen den Kirchenkahlschlag: „Im Duisburger Norden geht es längst nicht mehr nur um das Schicksal einzelner Gemeinden, sondern um die Frage, wie kirchliches Leben in der Zukunft aussehen wird. Der zunehmenden Entfremdung zwischen Kirchenoberen und Gläubigen ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die alle angeht“, so Hoffmann am Abend in Mülheim.

 
 

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