Beecker Kirmes: Ein spritziges Vergnügen

Gregor Herberhold
Bürgermeister Benno Lensdorf (rechts) eröffnete die Kirmes. Nach dem Fassanstich gönnte er sich einen kräftigen Schluck Köpi. Bis zum kommenden Dienstag werden wieder Hundertausende Besucher erwartet. Die Kirmes, die es schon seit 400 Jahren gibt, ist die größte Kirmes am Niederrhein. Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool
Bürgermeister Benno Lensdorf (rechts) eröffnete die Kirmes. Nach dem Fassanstich gönnte er sich einen kräftigen Schluck Köpi. Bis zum kommenden Dienstag werden wieder Hundertausende Besucher erwartet. Die Kirmes, die es schon seit 400 Jahren gibt, ist die größte Kirmes am Niederrhein. Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool
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Der Beecker liebt Pünktlichkeit: Schlag Vier trat Bürgermeister Benno Lensdorf ans Mikrophon und eröffnete den größten Rummel am Niederrhein, die Beecker Kirmes.

Er hatte den Job von OB Sauerland übernommen, der wegen der Loveparade-Tragödie öffentliche Termine in Duisburg abgesagt hatte. Folglich musste er auch den traditionellen Fassanstich übernehmen.

„Zu Hause schlage ich in der Regel ein Fünf- oder Zehn-Liter-Fass an“, sagte er. „Ich hoffe, dass mir das auch hier gelingt.“

Vier Schläge mit dem Holzhammer - und schon zischte das kühle Blonde. Ein paar Dutzend Menschen drängte es sofort zur Bühne, sie hofften auf ein Gratis-Köpi.

Die Kirmes mit rund 230 Fahr- und sonstigen Geschäften dauert bis zum 31. August. Mit einem Feuerwerk endet der Rummel, der ein paar 100 000 Gäste anlocken soll.