Auszeichnung für Max-Planck-Gymnasium in Meiderich

Einer der selbstgebauten Roboter. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Einer der selbstgebauten Roboter. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg-Meiderich.. Vor sechs Jahren begann das Max-Planck-Gymnasium (MPG) in Meiderich sein naturwissenschaftliches Profil zu stärken. Das gelang mit großem Erfolg.

Deswegen ist die Schule nun Mitglied im Verein „mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen“ (MINT-EC) geworden.

Seit 2000 schließen sich in dem Verein Unternehmen, Hochschulen, Verbände und Schulen zu einem Netzwerk zusammen, um dem Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften wie Ingenieuren in Deutschland entgegenzuwirken. Der Verein unterstützt Schulen bei ihrer pädagogischen Arbeit in diesem Bereich.

Mit kreativen Angeboten wollen die dem Verein angeschlossenen Gymnasien ihre Schüler für die Naturwissenschaften, aber auch für Mathematik, Technik und Informatik begeistern. So bauen die Schüler des MPG beispielsweise Roboter oder besuchen Institute der Universität, um dort mit den Dozenten und Professoren zu experimentieren. „Das bieten wir alles zusätzlich an“, so Ralf Bandusch, Physiklehrer am MPG.

Nur Schulen die in den so genannten MINT-Fächern exzellente Arbeit leisten, können auf eine Mitgliedschaft hoffen. Augenblicklich sind 132 Gymnasien in Deutschland in dem Verein organisiert. Das MPG ist die erste Duisburger Schule, die es geschafft hat, „MINT-EC“ beizutreten. „Für uns ist das eine große Auszeichnung“, freut sich Schulleiter Klaus-Dieter Stalleicken.

Mit Hilfe von Partnern wie dem Unternehmen Thyssen-Krupp, der Telekom-Stiftung, der Universität Duisburg-Essen und dem Bethesda-Krankenhaus war es möglich, die Bereiche Mathematik und Naturwissenschaften in den letzten Jahren zu stärken und weiter auszubauen.

 
 

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