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02.06.2012 | 06:00 Uhr
Abriss alter Häuser für den Grüngürtel. Am Bauzaun hängt ein Schild, das vor Asbestfasern warnt Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg-Bruckhausen.   Stadt Duisburg: In den Artikeln „Vorwurf: Klüngel und Misswirtschaft“ und „470 000 städtische Euro in den Sand gesetzt“ vom 21. Mai 2012 werden eine Reihe von Behauptungen aufgestellt, die schlichtweg falsch sind und einer Objektivierung bedürfen.

Zu den Zeitungsartikeln „Vorwurf: Klüngel und Misswirtschaft“ und „470 000 städtische Euro in den Sand gesetzt“ vom 21. Mai 2012 nehmen die Stadt Duisburg und die EG DU wie folgt Stellung:

In den Artikeln „Vorwurf: Klüngel und Misswirtschaft“ und „470 000 städtische Euro in den Sand gesetzt“ vom 21. Mai 2012 werden im Zusammenhang mit den Entwicklungen im Stadtteil und dem Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord eine Reihe von Behauptungen aufgestellt, die schlichtweg falsch sind und einer Objektivierung bedürfen.

Leider werden in letzter Zeit vermehrt durch verschiedene Interessengruppen Halbwahrheiten, falsche Zahlen und Gerüchte in Umlauf gebracht und in der Öffentlichkeit als - nicht belegte - Fakten deklariert, um damit Stimmung für Einzelinteressen zu erzeugen.

So widersprechen die Aussagen der „Initiative für Transparenz“ formalrechtlichen Grundlagen und demokratisch gefassten Beschlüssen des Rates der Stadt Duisburg. Gerade im Hinblick auf „Transparenz“ ist im Rahmen des Projektes Grüngürtel Duisburg-Nord insbesondere in Bruckhausen eine beispielhafte Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt. Allein im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wurden über 100 Informations- und Beteiligungsveranstaltungen durch die Stadt und die EG DU durchgeführt.

Auch heute wird weiterhin jeder Schritt für die Politik und die Öffentlichkeit nachvollziehbar und transparent vollzogen und dokumentiert. Auf den Internetseiten wird jeweils aktuell über die neuen Sachstände zu den verschiedensten Themen berichtet.

Im Stadtteilbüro der EG DU in der Reinerstraße 2 besteht vor Ort immer die Möglichkeit, sich über die Stadtteilarbeit und das Projekt Grüngürtel Duisburg-Nord mit seinen einzelnen Maßnahmen zu informieren. Zudem bieten die verschiedenen Stadtteilgremien, wie beispielsweise der „Runde Tisch Bruckhausen“, für alle Interessierten die Möglichkeit, sich konstruktiv in die Stadtteilarbeit einzubringen.

Ganz aktuell wurden im März 2012 sämtliche politischen Gremien und die Öffentlichkeit durch umfangreiche Zwischenberichte zum Grüngürtel Duisburg-Nord informiert.

Ebenfalls im März 2012 haben der Rat der Stadt und die politischen Gremien den Bebauungsplan für den Grüngürtel in Bruckhausen beschlossen. Dieser Bebauungsplan ist die alleinige Grundlage für das Handeln der Stadt und EG DU. In diesem Bebauungsplan werden die künftige Grünfläche und damit der Rückbaubereich nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange rechtsverbindlich festgesetzt. Der Rat der Stadt hat hierüber einen einstimmigen Beschluss gefasst. So liegen z. B. die Häuser Kronstraße 6 und 8 im Bereich der künftigen öffentlichen Grünfläche und sollen nicht verkauft werden. Allerdings ist zum Abriss noch die denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich.

Dass öffentliche Fördermittel für den privaten Wohnungsbau auch entsprechend abgesichert werden müssen, ist ebenso eine ganz normale Selbstverständlichkeit. Es werden je nach Förderung Grundschulden zu Gunsten des Landes oder der Stadt eingetragen, aber keinesfalls - wie in dem Artikel fälschlich behauptet - zu Gunsten der EG DU.

Die Stadt und EG DU bedauern, dass die Aussagen der Initiative unreflektiert und ungeprüft wiedergegeben wurden und wünschen sich weiterhin eine konstruktive Diskussion über die notwendigen Veränderungen in den Duisburger Stadtteilen. Förderlich wäre hierzu eine sachliche und an den Fakten orientierte Herangehensweise. Für Gespräche stehen die Projektbeteiligten auch in Zukunft weiterhin gerne zur Verfügung.

DerWesten.de


Kommentare
04.06.2012
10:52
Wehrhafte und Nachfragende war nie Willkommen
von hercules150 | #13

Dabei geben die Organisationen den Bürgern zwar das Gefühl mit zu bestimmen,
doch am Ende setzten sie ihre von ihnen geplanten Dinge durch und verkaufen das dann auch noch als Bürgerwille. Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Doch in der Vergangenheit wurden ja stets die Kritiker von EGDU und den Machenschaften von Verwaltung an den Pranger gestellt. Die Realität und Wahrheit wollte ja niemand wissen,
leider. Sonst wären weit aus weniger Kinder in den berühmten Brunnen gefallen.
Auch diesesmal werden die Verantwortlichen sich alles passend biegen oder Auskünfte mit dem Argument Datenschutz verweigern.

04.06.2012
08:34
Falsche Kommunikation
von 47169marxloh | #12

Dieser Artikel zeigt wieder eines : Kommunikationsdefizite. Da gibt es Runde Tische,Tagungen, Bürgerbefragungen, Foren, ein Stadtteilbüro, eine extra für den Grüngürtel eingestellte Frau.Da gibt es sicher Vorträge und Papier ohne Ende,- aber der Bürger fühlr sich gruppenweise nicht mitgenommen. Zunächst einmal wird es richtig sein, dass viele Menschen Angebote nicht wahr nehmen. Bis etwas richtig durch dringt, dauert es. So kennen rund 20% nicht die aktuelle Bundeskanzlerin, obwohl der Name täglich in den Medien ist. Das ist normal, daher gibt es Werbung. In diesem Fall heißt das aber, eine hervorragende Kommunikationsabteilung zu haben, die Menschen aktiv abzuholen und auch sich mit Kritikern im Dialog auseinander zu setzen, sie ins Boot zu holen.- oder ihre Anliegen in die Planungen einzubauen. Was hier versagt hat ist die professionelle Bürgerbeteiligung.Nur mit einer relativ kleinen Gruppe zu reden bringt nichts, alle müssen berücksichtigt werden, auch wenn es hart ist.

03.06.2012
10:57
Die wahren Opfer
von lydiawindrich | #11

Nicht die Stadt und EGDU sind die Opfer.
Opfer sind die Menschen die gehen mussten.
Opfer sind die Markthändler denen ein großteil Kunden verloren gehen.
Opfer ist der ganze Stadtteil dessen Geschichte in den Dreck getreten wurde.
Opfer sind die zukünftigen Kinder wenn Kindergarten und Schule schließen weil dann angeblich nicht mehr genug Kinder da sind.
Nein Stadt und EGDU sind nie Opfer gewesen sondern haben hunderte nein tausende
Menschen zu Opfern in Duisburg gemacht.
Und was heißt Hablwahrheiten, mh eine halbe Wahrheit also ist doch was dran, sonst wäre es ja eine LÜGE!

03.06.2012
10:43
10:14 Erwischt!
von lydiawindrich | #10

zu entfilzer
karadu hat nicht unrecht. Ich stehe seit 25 Jahren in Bruckhausen auf dem Wochenmarkt der langsam aber stetig Stück für Stück stirbt, doch darum geht es jetz nicht.
Als Marktfrau habe ich einen guten Kontakt zu dn Menschen vor Ort und ich weiß von etlichen gerade älterren Bürger/innen das sie an ihrem neuen Wohnort unglücklich sind sich einsam und verlassen fühlen. menschen die niemals aus Bruckhausen fort wollten, aber leider mussten. Also ihre Schönrederei in dem Sie Menschen die Ihre Meinung nicht teilen, das sie auch wahrheitsliebender sind als Lügner/innen hin stellen wollen zeigtmir nur das Sie anderen das Unsterstellen was sie selber sind.

03.06.2012
10:14
Erwischt!
von entfilzer | #9

#8 Schon wieder gelogen!
Frau S. , mir persönlich seit vielen Jahren bekannt, starb hochbetagt (geb.1908!) im Seniorenheim, in dass sie auf eigenen Wunsch kam, da sie nicht mehr in der Lage war, eine Wohnung mit 140 Quadratmetern in Ordnung zu halten.
Was Sie daraus machen und verbreiten, ist eine bewußte Fehlinformation, um Ihre Lügenpropaganda nicht einstürzen zu lassen.

03.06.2012
09:38
vor angst gestorben
von Andreas45141 | #8

http://fc-foto.de/27027081

03.06.2012
09:11
Staatsanwalt
von karaDu | #7

@ entfilzer

Das wird schon noch kommen, keine Sorge.

02.06.2012
21:23
Tritratrullala
von entfilzer | #6

Da waren sie wieder( fast alle)! Die, die gerne unter der Gürtellinie austeilen, aber oberhalb nicht einstecken können. Die gerne das Märchen von den Vertriebenen erzählen, von versickerten Geldern und kriminellen Machenschaften. Seltsam, wenn dem so wäre, hätte sich sicher mancher Staatsanwalt profilieren können. Hat aber keiner getan und wird auch keiner tun. Weil an dem Knochen kein Fleisch ist. Alles heiße Luft! Aber davon wird noch eine ganze Menge mehr produziert. Demnächst in diesem Theater. An #3: Einmalig für Sie, ich bin weder mit der Stadt DU noch mit der EG DU beruflich oder anderweitig verbandelt.

02.06.2012
16:44
Immer noch keine Antworten
von hercules150 | #5

Die Aussagen die in diesem Artikel getroffen wurden sind genau so wie die EGDU handelt
larifar und von Offenheit keine Spur. Sie hätten besser geschwiegen.

02.06.2012
15:46
Objektivierung? Ein Witz!
von karaDu | #4

Wer Anderen Halbwahrheiten vorwirft, sollte selbst bei der Wahrheit bleiben. Das hat bei der Stadt/ EG DU mal wieder gar nicht geklappt. So ist z.B. der B-Plan für Bruckhausen zwar Ende März 2012 ENDLICH vom Rat der Stadt beschlossen worden. Die Stadt hat aber schon seit Jahren ohne B-PLan durch Abrisse Tatsachen schaffen lassen. Und gültig ist der B-PLan bis heute nicht: Er ist noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht worden. Der B-PLan ist extrem schwach und angreifbar. Man kann ihn aber erst juristisch angreifen, wenn er gültig ist. Das die Stadt so lange zögert, diesem B-Plan zur Gültigkeit zu verhelfen könnte damit zusammenhängen...

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