Noch keine Entscheidung zu Lanuv-Ansiedlung in Duisburg

Für den Standort Duisburg spricht die optimale Anbindung an die umliegenden Autobahnen und vor allem wegen der direkten Nachbarschaft zum Hauptbahnhof.
Für den Standort Duisburg spricht die optimale Anbindung an die umliegenden Autobahnen und vor allem wegen der direkten Nachbarschaft zum Hauptbahnhof.
Foto: www.blossey.eu
Wegen der Haushaltssperre in NRW verzögert sich die Entscheidung, ob das Landesumweltamt an den Hauptbahnhof kommt. Duisburg sei aber weiter Favorit.

Duisburg.. Duisburg muss noch warten, ob das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) tatsächlich mit seinem Düsseldorfer Sitz hierher zieht und sich am Hauptbahnhof niederlässt, und zwar im so genannten „Quartier 1“ des Immobilienentwicklers Aurelis.

Dabei geht es um immerhin 300 Mitarbeiter, für die Aurelis einen Neubau mit Büros und Labors errichten würde. Eigentlich sollte die Entscheidung in diesem Jahr fallen. Doch nach der verfügten Haushaltssperre des NRW-Finanzministers verzögert sie sich, so ein Lanuv-Sprecher. Weiterhin gilt Duisburg aber als erklärter Favorit. Die beteiligten Ministerien wollen nun Anfang des Jahres entscheiden.

Für einen Umzug nach Duisburg spricht unter anderem die Nähe zu Düsseldorf und die optimale verkehrliche Anbindung wegen der Autobahnen und vor allem wegen der direkten Nachbarschaft zum Hauptbahnhof. Viele der ­Mitarbeiter sind Halbtagskräfte und auf gute ÖPNV-Verbindungen angewiesen. Das Lanuv ist eine der größten, technisch-wissenschaftlichen Behörden des Umweltministeriums mit Zuständigkeitsfeldern von Naturschutz über Wasserwirtschaft, Umweltschutz, Agrarsektor bis zum Verbraucherschutz.

 
 

EURE FAVORITEN