Duisburg

Niedlich-Alarm im Duisburger Zoo: Hier erkunden zwei Bärenbabys ihr Zuhause

Klettern und Fressen im Sonnenschein? Ideal.
Klettern und Fressen im Sonnenschein? Ideal.
Foto: Jürgen von Polier

Duisburg. Es war ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk, das Brillenbärin Huanca dem Duisburger Zoo Heiligabend 2017 gemacht hat. Denn an diesem besonderen Tag bekam sie Bärenzwillinge, die nun am Donnerstag mit ihrer Mutter die extra für sie vorbereitete Mutter-Kind-Anlage erkundet haben.

Um die kleinen Bären an das Klettern zu gewöhnen, wurden in dem Gehege Äste und eine Wurzel in geringer Höhe angebracht. Die ersten Kletterversuche fanden unter den Augen vieler Zoobesucher und Pressevertreter bei 27 Grad Celsius statt.

Mutter gegen Pfau

Bärenmutter Huanca ließ ihre kleinen Sprösslinge natürlich keine Sekunde aus den Augen und schirmte sie sogar mit Drohgebärden von einem zufällig in das Gehege geflogenen Pfau ab.

Das Geschlecht der jungen Bärchen ist aktuell noch unbekannt, was der Grund dafür ist, dass den Tierchen bisher auch noch keine Namen gegeben wurden. Zoodirektor Achim Winkler sagt: „Wir sind erst mal froh, dass wir zwei gesunde Jungtiere haben. Ob es nun Männlein oder Weiblein ist, das ist vorerst zweitrangig. Erst mal freuen wir uns über zwei gesunde Jungtiere.“

Herrscht bei den Brillenbär-Jungen eine ähnliche Lebensgefahr, wie bei Eisbärbabys?

Brillenbären sind bei der Geburt etwa 300 Gramm schwer, wie Winkler erklärt. „Da herrscht natürlich immer eine gewisse Gefahr, beispielsweise durch Infektionen.“ Aber das sei nicht mit vergleichbar mit der Gefahr, die bei Eisbären herrscht. Etwa 90 Prozent der Brillenbär-Nachkommen würden demnach überleben.

Ob die Jungtiere irgendwann auch mit dem 20 Jahre alten Männchen Pablo in ein Gehege dürfen, ist aktuell unklar. Das Problem: Bärenmännchen sehen Jungtiere oft nur als leichte Nahrungsquelle an. Aber es gibt die Möglichkeit, dass die Tiere sich über sogenannte Schnuppergitter kennenlernen. „Wenn wir sehen, da ist alles friedlich und harmonisch, dann können wir eine Zusammenführung wagen.“

Futter? Auf jeden Fall sehr gesund

Die Tierchen werden noch bis Ende des ersten Lebensjahres von der Mutter gesäugt, sie bekommen aber auch schon feste Nahrung. Vorzugsweise ernährt sich diese Bärenart vegetarisch, ab und zu gibt es aber auch ein Stück Fleisch.

 
 

EURE FAVORITEN

Warum sich die Polizei bei Fahndungen nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.
Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.

Beschreibung anzeigen