Duisburg

Neues altes Konzept: Wie es jetzt mit dem Duisburger Loveparade-Gelände weitergehen soll

Alexander Keßel
Die Initiative zum Bau eines Designer-Outlet-Centers am alten Güterbahnhofsgelände ist am Bürgerentscheid gescheitert.
Die Initiative zum Bau eines Designer-Outlet-Centers am alten Güterbahnhofsgelände ist am Bürgerentscheid gescheitert.
Foto: Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Fotoservices
  • Die Pläne für das Designer-Outlet am alten Güterbahnhof sind gescheitert
  • Im Duisburger Rat soll jetzt ein altes Konzept neu überdacht werden
  • Kann die Stadt das Gelände zurückkaufen

Duisburg. Bis zuletzt hatten die Befürworter des Designer-Outlets auf Bewegung am alten Güterbahnhofsgelände gehofft. Doch nach dem Bürgerentscheid am Superwahlsonntag in Duisburg ist nur eines klar: Es herrscht weiter Unklarheit.

Stillstand am ehemaligen Bahnhof

Grundstückseigentümer Kurt Krieger kündigte eine „Denkpause“ an. Wie lange die dauern soll, will nach Informationen der ein Zusammenschluss der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Junges Duisburg/DAL, Piraten-SGU-BL und der FDP mit einem Antrag für die Ratssitzung am 27. November herausfinden.

Das Ziel der Parteien: Die Verwaltung soll „unverzüglich“ ermitteln, ob Krieger bereit ist, das Grundstück zum Einkaufspreis zu verkaufen. Das habe der Unternehmer an einem Infomobil in der Duisburger Innenstadt in den Raum gestellt.

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Zurück zum Foster Masterplan?

Die Verwaltung solle prüfen, ob das Geländes zum Verkauf steht und anschließend einen altes Konzept an die gegenwärtigen Anforderungen anpassen: „ für das Gelände soll die Basis sein“, erklärte Grünen-Fraktionssprecherin Claudia Leiße gegenüber der NRZ.

Sir Norman Foster sah für die „Duisburger Freiheit“ eine Mischung aus Wohnen, Geschäften und Büros vor - geplant für 10.000 Anwohner. Der Londoner Star-Architekt hatte geplant, das von Schienen und Autobahn eingekesselte Gebiet städtebaulich durch ein Tunnelsystem zu öffnen und viele Naturflächen zu etablieren (36% der Fläche sollten grün werden). Dieser Plan steht nach dem Aus für das Designer-Outlet offenbar wieder zur Diskussion.

Den kompletten Artikel kannst du bei der NRZ nachlesen.