Neue Hürden beim Verkauf des Theaters am Marientor

Weiter umstritten: der Verkauf des Theaters am Marientor.
Weiter umstritten: der Verkauf des Theaters am Marientor.
Foto: WAZ

Duisburg.. Der Verkauf des Theaters am Marientor steht weiter in den Sternen.

Was als finanzielle Entlastung für die städtische Eigentümerin DBV vom Rat 2011 beschlossen wurde, könnte sogar jetzt wegen der Schließung der Mercatorhalle und des dadurch erzwungenen Umzugs der Philharmoniker in das Musicalhaus zur finanziellen Belastung und „Falle“ für die Stadt werden. Denn das interessierte Schweizer Investoren-Konsortium will, so heißt es, bei einem Kauf des TaM für die Konzertbelegung der Philharmoniker 2,3 Mio € Miete im Jahr verlangen. Deutlich mehr als die Philharmoniker derzeit für ihre „Notbleibe“ zahlen.

Von konkreten Gesprächen gesprochen

Diese Bedingung stieß nach WAZ-Informationen auf Kopfschütteln und deutliche Kritik im Aufsichtsrat der DBV, der Ende April über den Stand der Verkaufsverhandlung informiert wurde. DBV-Chef Steinke hatte im Vorfeld von konkreten Verkaufsgesprächen gesprochen, nachdem Musical-Produzent De Marco mit den Schweizern den möglichen Finanzpartner für sein „Braveheart“-Musical gefunden hatte.

„Das ist nicht zu akzeptieren“, heißt es aus dem Aufsichtsrat. Ohnehin wäre die Stadt gefragt, wenn die Philharmoniker fürs TaM tiefer in die Tasche greifen müssten. Zugleich ist sie in der Klemme: Es gibt keine andere Spielstätte für die Philharmoniker. Zudem droht, dass die Mercatorhalle nicht wie erhofft 2014 wieder öffnen kann.

 
 

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